Fukushima oder Fukushilda

 

Eine Ausarbeitung von Harry Kretzschmar,

um meine Mitbürger mit der Wahrheit bzw. Realität

über Kernkraftwerke vertraut zu machen,

und worüber die Medien niemals berichten.

 

 

Als es im März 2011 das große Atomreaktor-Unglück in Fukushima gegeben hat,  da waren alle Menschen auf der Welt sehr betroffen,  man könnte fast sagen : bestürzt, denn die Wissenschaftler hatten ihnen doch viele Jahre lang erzählt, daß so ein Unglück nur aller eine Million Jahre vorkommen könnte. Und da die letzte Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl erst wenige Jahre zurück lag, so hat sich alle Welt gefragt, warum plötzlich eine Million Jahre schon vorbei sein sollten ?

Wie konnte das sein ?

Haben wir es bei den Wissenschaftlern nur mit .......... zu tun, die nicht einmal richtig rechnen können ?

Oder hat es diesen Konstrukteuren genau so an der Erleuchtung gefehlt, wie damals in der bekannten deutschen Stadt ”Schilda“, bei der man vergessen hatte, die Fenster einzubauen, was man erst nach Fertigstellung des Rathauses gemerkt hatte, sodaß man nachträglich die ”Erleuchtung“, also das Licht durch Säcke in das Rathaus hinein tragen wollte ? 

Und genau so könnte man fragen, ob man damals beim Bau des Rathauses – nein halt, hier muß es heißen : beim Bau der Atom-Kraftwerke vergessen hatte, ausreichende Sicherheitsmaßnahmen einzubauen ?

Könnte ja sein, aber dann wäre die Bezeichnung ”Fuku-Schilda“ vielleicht besser angebracht, oder etwa nicht ?

Aber genau darüber hat sich bisher auf der Welt noch niemals ein Fachmann oder ein sogenannter Wissenschaftler geäußert, was aber irgendwie mysteriös sein mag.

Wollen die dazu nichts sagen, oder können die dazu nichts sagen, oder dürfen sei es nicht ?

Warum eigentlich, warum hat bisher dazu noch niemals eine sogenannter Wissenschaftler oder angeblicher Fachmann über Atom-Reaktoren eine Stellungnahme dazu veröffentlicht ?

Was war der Grund für diese schnell aufeinander folgenden Reaktor- Katastrophen ?

Wenn man dieser Sache auf den Grund gehen will, dann muß man sich etwas näher mit diesem Thema befassen, wobei es aber im Prinzip überhaupt nicht so wichtig ist, ob man von dieser Materie “Kerntechnik” oder ”Reaktor-Technik“ etwas versteht, sondern viel wichtiger ist es, daß man einmal seine Logik und seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, und die bekannt gewordenen Einzelheiten etwas genauer unter die Lupe nimmt.

Und genau das möchte ich als ersten Schritt jetzt einmal hier aufzeigen, wie man dieses Thema aus Sicht eines ”Fast-Nicht-Fachmannes“ beurteilen kann, weil Ihnen bisher kein Wissenschaftler auf der Welt die Wahrheit gesagt hat.

Und die Medien sagen sowie nie die Wahrheit, weil sie doch die Menschen immer ”ruhig stellen sollen“, indem dies die ihnen vom Kapitalismus zugewiesene Aufgabe ist, wie ich das ausführlich auf meinen beiden anderen Internet-Seiten ”www. harrys-wahrheit-ueber. de“ und ”www. harry-harry. de“ beschrieben habe ( beide direkt aufrufbar am Ende dieser Seite )

Aber auf diese Zusammenhänge zwischen dem Bau von Atom-Kraftwerken und Kapitalismus werde ich am Schluß dieser Ausarbeitung nochmals zu sprechen kommen, wenn ich Ihnen nach den technischen Hinweisen und den Erklärungen über die Sicherheiten bei Atom-Kraftwerken etwas über die Gründe berichte, warum ich es mir anmaße die Betreiber von Kernkraftwerken zusammen mit den gehorsamen und gekauften Wissenschaftlern und Konstrukteuren aus dem Fach Kerntechnik an den Pranger zu stellen.  

Also schauen wir uns jetzt einmal den Bericht an, den ich bereits vor einigen Monaten auf meiner anderen Internet-Seite ”www. ram-sterk. net“ unter Teil B veröffentlicht hatte, obwohl ich ursprünglich an dieser Stelle eine allgemeine Aussage über die Intelligenz unserer Wissenschaftler machen wollte, nachdem ich auf dieser Seite unter Punkt A die primitiven Fehler – die jeder Volksschüler verstehen kann – in der Ableitung der Relativitätstheorie aus dem Jahr 1905 von Albert Einstein aufgezeigt habe.

( Anmerkung : Die Internetseite ”www. ram-sterk. net“ ist ebenfalls direkt aufrufbar am Ende dieser Seite. )

 

 

 

 

TEIL  B  :

                    FUKUSHIMA  ODER  FUKUSHILDA ?

WIE  HIESS  DAS  DAMALS :

 

Im März 2011 wurde die Welt aufgeschreckt, weil zum zweiten Mal in der Neuzeit ein Ereignis eingetreten war, das in ähnlicher Art möglicherweise sogar die  Existenz der Menschheit bedrohen könnte. Dabei handelte es sich um die Reaktor-Katastrophe von Fukushima.

Zunächst wurden von dieser Katastrophe infolge der Nachwirkungen eines Erdbebens und der Tsunamiwelle nur wenig Informationen bekannt, und es war lediglich zu hören, daß das Atom-Kraftwerk in Fukushima ( in Japan ) schwer beschädigt worden war, wobei auch hochradioaktive Strahlungen ausgetreten sein soll.

Und dann wurde im Laufe der nachfolgenden Tage, Wochen und Monate immer mehr Einzelheiten bekannt und es waren teilweise auch Bilder im Fernsehen zu sehen, wodurch natürlich bei den Bürgern in aller Welt und auch in Deutschland je nach Einstellung zu der Atom-Energie  unterschiedliche Emotionen geweckt wurden. Sicherlich war das bei Ihnen ebenso.

Um es gleich vorweg zu nehmen, so waren meine Eindrücke ganz bestimmt ”etwas anderer Art“, als die Stellungnahmen der meisten Bürger weltweit und somit sehr wahrscheinlich auch ”etwas anderer Art“, als Ihre Stellungnahme.

Möglicherweise auch noch viel mehr ”anders“. 

Doch genau das soll mich nicht abhalten, hierzu meine persönliche Stellungnahme abzugeben, wobei ich zudem auch noch im Voraus anfügen möchte, daß ich mich auch in dieser Beziehung – also was die Kerntechnik angeht – bestimmt nicht zu den ”Normalos“ zählen kann. Und zwar auch schon deshalb, weil ich seit meiner Studienzeit mich mit diesem Thema – in der Theorie – etwas näher befaßt habe, wie ich das ( Anmerkung : in der früheren Veröffentlichung ) bereits im Vorwort geschildert habe.

Kommen wir zurück zu den Informationen und den Bildern, die man damals unmittelbar nach der Reaktor-Katastrophe von Fukushima im Fernsehen sehen konnte.

Das waren in der Tat sensationelle Informationen.

Damals konnte man zusätzlich zu den Berichten, daß die Menschen diesem Reaktor-Unglück und dessen Folgen anscheinend machtlos gegenüber standen, zudem auch noch folgende Details erfahren :

      –  Zusätzlich angeforderte Generator-Fahrzeuge für die Notstrom-

         Versorgung konnten keinen Strom liefern, weil die Kabel zu kurz

          und zu klein waren.

      – Vorhandene Notstrombatterien waren zu klein und somit war kein

         ausreichender Betrieb der Notkühlsysteme möglich

      – Mit Autobatterien wurde versucht in Block 1 bis 3 einzelne Systeme

         wieder in Gang zu setzen, was wegen der geringen Leistung der

         Auto-Batterien nicht erfolgreich war

      – Wegen der ausgefallenen Kühlung, der man tatenlos zusehen mußte,

          kam es zu Überhitzung von Reaktoren und zur Kernschmelze

Halt. Stopp !

Nicht daß Sie meinen, daß es sich wegen der dilettantischen Hilfsaktionen dieser Rettungsmaßnahmen um den Bericht der freiwilligen Feuerwehr von Fukuschima handelte, so möchte ich hier auch noch ein paar weitere Informationen anfügen, die man aber teilweise überhaupt nicht mehr als Rettungsaktionen einstufen kann, sondern die lediglich das Bild der Ereignisse etwas abrunden können :

      –  Durch notwendig gewordene Druckentlastungen der Reaktoren wurden

          radioaktive Stoffe frei gesetzt und in alle Himmelsrichtung verstreut

      –  Durch mehrfache Explosionen – wahrscheinlich Wasserstoff-

          Explosionen – wurde hochradioaktiver Schutt über das gesamte

          Kernkraftwerks-Gelände verteilt. 

Wie sich aus diesen Kurz-Berichten erkennen läßt, so haben sich damals die Maßnahmen für irgendwelche Einflußnahme zur Verhinderung weiterer Schäden oder Gefahren sehr ”in Grenzen gehalten“.

Oder was soll man dazu insgesamt für eine Beurteilung abgeben ?

Dilettantisch ?

Unfachmännisch ?

Mangelhaft ?

Oder soll man ganz einfach sagen : ”Fast nicht vorhanden”.

Wenn man jetzt – sozusagen als Resümee – eine abschließende Beurteilung über die sogenannten ”Sicherheits- und Rettungs-Maßnahmen” nach der Reaktor- Katastrophe abgeben möchte, dann könnte man im Prinzip alle diese oben genannten Beurteilungs-Kriterien aufzählen, die ich hierbei soeben genannt hatte, wenn ......... ja wenn man damit nicht den damals vor Ort gewesenen Rettungskräften Unrecht tun würde, ganz einfach weil diese Menschen damals unter Einsatz ihres Lebens und mit der Gefahr einer lebensbedrohenden Verstrahlung ihr möglichstes getan haben, um ”zu retten, was zu retten war.“

Aber anscheinend war da nicht mehr viel zu retten ?

Oder wie soll man die damalige Situation sonst beschrieben ?

Soll man wie immer die übliche Beurteilung abgeben, daß wie immer ”niemand dafür eine Schuld hatte“ ?

Kann man dies alles mal wieder als ”Schicksalsschlag“ bezeichnen ?

Doch wenn man sich beim besten Willen nicht des Eindrucks erwehren kann, daß die gesamten Rettungsmaßnahmen zweifelsohne recht dilettantisch und zudem auch noch sehr unfachmännisch und insgesamt extrem mangelhaft erscheinen mögen, selbst wenn man den vor Ort tätigen Helfern zugestehen muß, daß sie versucht haben – teilweise unter Einsatz ihres Lebens – ihr Bestes zu geben, dann muß man sich doch einmal die Frage vorlegen, warum das so war ?

Lag es vielleicht überhaupt nicht an den damals zum Einsatz gekommenen Rettungs-Kräften ?

Vielleicht war der Grund ein ganz anderer ?

Könnte es nicht sein, daß man es hierbei mit einem Thema zu tun haben, von dem man nur die Spitze eines Eisberges oder genauer gesagt : ”die Oberfläche eines Projekts, das zum Himmel ....... ja was eigentlich, strahlt oder stinkt“ ?

Um hier – sicherlich zum ersten Mal in der Welt –  Klartext zu sprechen und den Menschen die Wahrheit zu sagen, wobei aus verständlichen Gründen die meisten Bürger auf der Welt von diesem Thema keine Ahnung haben, so möchte ich hier einmal einige Einzelheiten aufzeigen, die ich mit Absicht derart abgefaßt habe, daß sie für jeden Laien verständlich sind,  der ein klein wenig logisch denken kann.

Sprechen wir als erstes einmal über das was, wie die Bürger auf der ganzen Welt mit falschen Informationen, falschen Wort-Konstruktionen und viel Nebel an der Nase herum geführt werden.

Seit Beginn des Zeitalters der Atom-Reaktoren hat man den Menschen immer etwas davon erzählt, daß es durch diese Technik möglich wäre, eine Energie- Quelle zu nutzen, die zwar ein gewisses ”Rest-Risiko“ berge, aber ”nach menschlichen Ermessen als sicher gelten kann“.

Tolles Wort : ”Rest-Risiko“, oder nicht ?

Klingt genau so, als ob es ”fast kein Risiko“ mehr gibt, sondern lediglich ein ”geringer Rest an Risiko“, der aber so klein ist, das man ihn beim besten Willen nicht vermeiden kann.

Mit anderen Worten : Ein ”Rest-Risiko” soll so klein sein, daß man das Risiko fast nicht mehr wahrnehmen braucht.

Toll !

Genau das ist der größte Schwindel, den man der Menschheit aufgetischt hat – halt nein : nicht ”man“, sondern die Nutznießer des Raubtier-Kapitalismus mit Hilfe und Unterstützung der Politiker.

Reden wir jetzt einmal Klartext und unterhalten wir uns über das, was man bei der Kerntechnik und bei den Atom-Kraftwerken tatsächlich als ”Risiko“ einstufen kann und was eigentlich mit dem Gegenteil dieses Begriffs zusammenhängt, was man als ”Sicherheit“ bezeichnet, und wie oben gesagt : alles in Bezug auf die weltweit vorhandenen Atom-Kraftwerke.

Denn eines dürfte doch nach wie vor gelten :

          ”Wenn die Sicherheit groß ist, dann ist das Risiko klein.“

Oder anders herum kann man sagen, daß folgendes gilt :

      ”Wenn die Sicherheitsmaßnahmen klein sind, dann ist das Risiko groß.“

Einverstanden ?

Da aber die meisten Menschen die Sicherheit von Atom-Kraftwerken nicht abschätzen können, aber sehr wahrscheinlich etwas vom Autofahren verstehen, so möchte ich Ihnen als Vergleich zuerst ein paar Beispiele aus dem Automobilbau hier aufzeigen, sozusagen als Einstimmung auf das Thema ”Sicherheit“ und ”Sicherheits-Maßnahmen“ oder ”Sicherheits-Einrichtungen“.

Als erstes kann man feststellen, daß ein Auto eine Karosserie hat, was man sozusagen als erste Sicherheitsmaßnahme einstufen könnte, indem dieses Blechgehäuse nicht nur gegen Umwelteinflüsse schützt, sondern teilweise auch einen gewissen Schutz bei Unfällen bedeutet, indem die Insassen dadurch in gewissen Maß geschützt werden. Allerdings könnte man dieses Teil, also die Karosserie nicht unbedingt als ”Element der Sicherheit“ einstufen, sondern eigentlich gehört es zu den Teilen, die insgesamt zur Funktion ”Automobil“ notwendig sind.

Also schauen wir uns für unsere Analyse ”Sicherheit am Auto“ die anderen Teile an, deren Aufgabe es in erster Linie ist, die Sicherheit der Insassen zu gewährleisten.

Als erstes hätte wir da etwas, was man auch zu der Karosserie zählen könnte, aber was nicht unbedingt zur ”Funktion Auto“ gehört, sondern was man tatsächlich nur erfunden hat, die Sicherheit der Insassen zu erhöhen, und das ist das Teil, das man vorn an der Karosserie befestigt hat, also die Stoßstange.

Aber weil möglicherweise nicht nur eine Gefahr von vorn kommen könnte, so hat jedes Auto auch noch hinten eine Stoßstange, sodaß wir es damit schon mit zwei Elementen zu tun haben, die beim Auto nur eine einzige Aufgabe haben : die Sicherheit zu gewährleisten.

Aber das wichtigste Element für die Sicherheit kommt ja noch, und das sind die Bremsen, die jedes Auto hat. Dabei kann man aber sofort anfügen, daß man es heutzutage nicht mehr nur mit einem einzigen Brems-System zu tun hat, wie das früher üblich war, indem alle Autos von Anfang zwar an eine Fußbremse mit einem Bremskreislauf-System hatten, was aber anscheinend nicht sicher genug war.  Und deshalb ist man auf Grund von Erfahrungen später dazu über gegangen, ein Bremssystem zu konzipieren, das aus zwei Bremskreislauf- Systemen bestand.  Doch nach wenigen Jahren hat man auch dabei weitere Fortschritte gemacht, und durch das ABS-System wird heute die Bremswirkung für jedes Rad einzeln überwacht und korrigiert, sodaß man es insgesamt mit vier Bremskreislauf-Systemen zu tun hat.

Nein, halt ich hatte ja vergessen, daß man beim Auto von Anfang an immer auf Sicherheit geachtet hat, und deshalb gleich zu Beginn dieser Entwicklung ein zusätzliches System eingebaut hatte, und das war die Hand-Bremse.

Mit anderen Worten : Ein Auto hat heutzutage fünf getrennt voneinander funktionierende Bremsen, und wenn für ein Rad eine Bremse ausfällt, dann gibt es trotzdem immer noch vier andere funktionsfähige Sicherheits-Systeme.

Jetzt raten Sie mal – um hier sofort einen Vergleich zu benennen – wieviel Kühlkreislauf-Systeme bei einem Kernkraftwerk noch wirksam sein können oder aktiviert werden können, wenn das eine System ausfällt ?

Null !

Keines !

Es gibt nur eines !

Es gibt kein zweites Kühl-System bei den Reaktoren der Kernkraftwerke, genauer gesagt . bei allen Kernkraftwerken auf der Welt ist das so.

Aber bleiben wir erst noch bei der Technik, die wir alle kennen, also beim Automobil.

Zusätzlich haben wir ja beim Auto auch noch weitere Systeme, die einzig und allein nur eine Funktion haben : die Sicherheit zu erhöhen.

Und dabei wären als nächstes auch noch die Sicherheitsgurte zu nennen, deren Gebrauch heutzutage bekanntlich zur Pflicht geworden ist, ganz einfach weil das Leben bei Benutzung des Autos ohne gewisse ”Sicherheitsmaßnahmen” gefährlich zu sein scheint. 

Doch das haben anscheinend nur die Autofahrer erkannt.

Und was haben die Wissenschaftler und Konstrukteure für Kernkraftwerke erkannt ? Anscheinend überhaupt nichts, aber darauf komme ich nachher noch zu sprechen.

Als letztes möchte ich hier erst noch eine weitere  ”Sicherheit“ am Auto aufzählen, und das sind die ”Airbags“, die heute ebenfalls zur Grundausstattung gehören.

Und somit möchte ich die Aufzählung abbrechen, obwohl es noch einige weitere Maßnahmen gibt,  die man zur Erhöhung der Sicherheit beim Auto vorgesehen hat, wie etwa ”Sicherheitsglas“ oder ähnliche ”Selbstverständlichkeiten“.

Insgesamt kann man jetzt feststellen, daß es beim Automobil nicht gerade wenige Einrichtungen gibt, die nur der Sicherheit dienen, und wenn man die wichtigsten einmal zusammen zählen will, dann sind das mehr als nur eine Handvoll, indem heutzutage folgende ”Sicherheiten“ zur Grundausstattung eines Automobils gehören :

       Als erstes kann man dabei die Stoßstange  vorn benennen.

        Und genau so wichtig ist die zweite Stoßstange hinten.

        Zusätzlich zum Hauptbrems-System gibt es noch

        drei weitere Sicherheits-Maßnahmen, indem alle vier

        Räder getrennt reguliert werden können, sodaß wir somit

        bereits fünf unterschiedliche, und voneinander

        getrennte Systeme aufzählen kann.

        An sechster Stelle kommt dann noch die Handbremse hinzu.

        Das siebte Sicherheits-System sind die Sicherheitsgurte.

        Als zusätzliche achte Sicherheit gibt es heute auch noch die Airbags.

 

Merksatz für Sicherheits-Fachleute, wie er wünschenswert wäre :

        Bei Geräten, Anlagen, Bauwerken und Einrichtungen,

        bei denen Menschen in Gefahr kommen könnten,

        sollten mindestens sieben Sicherheits-Einrichtungen  bzw.

        Sicherheits-Systeme eingeplant und vorgesehen sein !

 

Nachdem wir uns mit einem Sicherheits-System befaßt haben, das zwar bei einem Vergleich den kleinen Nachteil hat, daß es im Verhältnis zu Atomkraftwerken sehr viel billiger ist – das heißt, bei einem Atomkraftwerk könnten die finanziellen Aufwendungen sehr viel höher und somit sehr viel zahlreicher sein – so möchte ich mich als nächstes mit den Kernkraftwerken befassen, und dabei ebenfalls ermitteln, wie viele Sicherheits-Einrichtungen oder Sicherheits-Systeme es dabei normalerweise gibt. 

Raten Sie mal, wieviel ”Sicherheit“ bei einem Kernkraftwerk eingebaut ist ?

Oder mit anderen Worten :

Wie viele Sicherheits-Systeme hat ein Kernkraftwerk ?

Wetten, daß Sie falsch liegen !

Doch um hierbei ein paar fundierte Antworten liefern zu können, so möchte ich als nächstes etwas tun, was man einstufen könnte als

 

  SICHERHEITS – ANALYSE  VON  KERNKRAFTWERKEN 

Im Grunde genommen hätte man bei der Planung und beim Bau von Atomkraftwerken, also bei derart großen und teuren Projekten sehr viel mehr Aufwand treiben können, als bei den oben besprochenen Autos, indem es dabei nicht immer nur um einige Tausend DM oder Dollar oder Yen oder sonstige Taler gegangen wäre, sondern um Milliarden.

Wie gesagt, man hätte das tun können, aber wie war das damals, als man die ersten Atomkraftwerke gebaut hat und dann später der Reihe nach noch ein paar mehr und dann immer mehr ?  

Anscheinend war alles ganz anders und anscheinend hat man sich keine Zeit gelassen, um sich genügend Gedanken zu machen, wie man solche Großprojekte planen und konstruieren und bauen konnte, ohne daß später Menschen einer großen Gefahr ausgesetzt werden, und ohne daß man später damit rechnen mußte, daß die Planungen und Konstruktionen derart große Mängel aufweisen, daß die gesamten Baumaßnahmen als dilettantisch eingestuft werden könnten, wobei bei einer genauen Betrachtung die ”fehlenden Sicherheits-Systeme“ auffallen können ........ aber natürlich nur, wenn man der Wahrheit die Ehre geben will.

Aber wer will das schon ?

Diejenigen, die mit den Atomkraftwerken viel Geld verdienen, wollen das bestimmt nicht !

Also schauen wir uns diese angeblichen ”Sicherheits-Systeme“ etwas näher an.

In Bezug auf  ”Sicherheits-Mindestanforderungen“ und deren Anzahl hatte ich ja bereits oben ein Beispiel aus dem Automobilbau aufgezeigt, und in Bezug auf die vorausschauende Planung – und die dabei entstehenden Mängel oder Fehler bei Unterlassung derartiger Planungen – lassen sich ebenfalls verschiedene Beispiele finden.

Da ich immer gern aussagekräftige Beispiele auswähle, so möchte ich auch an dieser Stelle einen Vergleich aufzeigen, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt und bei dem sich die Parallelen sehr schnell und deutlich erkennen lassen.

Wie den meisten Deutschen wahrscheinlich bestens bekannt sein dürfte, so hatte es bereits damals vor etwas mehr als 400 Jahren auch in Deutschland einen Fall gegeben, der kurz darauf ”durch die ( Buch- ) Presse ging“, indem man in einer Stadt mit dem bekannten Namen ”Schilda“ ein großes neues Bauvorhaben verwirklichen wollte. Das war damals der Neubau eines großen Rathauses.

Nach Fertigstellung des Rohbaus des Rathauses von Schilda hatte man sich entschlossen, an der vorderen Fassade auch noch große Bilder und Ornamente anzubringen, sodaß dann alle Bürger begeistert waren, als endlich der Tag der Einweihung gekommen war.

Ober oh weh, als man die erste Führung durch das neue Rathaus abhalten wollte, hat man festgestellt, daß man vergessen hatte, in den Mauern die Öffnungen für die Fenster einzuplanen, sodaß kein Licht in die Räume kommen konnte.

Doch um hier einen Notlösung zu finden, so wollte man kurzfristig Abhilfe schaffen und man hat versucht mit Säcken das Licht einzufangen und nach innen ins Rathaus zu tragen.

Doch auch das ging schief, denn die Bürger von Schilda hatten nur kleine und viel zu kurze Säcke beschaffen können, genau so wie die Rettungskräfte bei dem Reaktor-Unglück in Fukushima bei Beschaffung der Stromkabel für die Beleuchtung und ähnliches.

Also wurden auch dabei nach kurzer Zeit die Rettungsmaßnahmen wieder eingestellt und das gesamte Gebäude mußte wieder abgerissen werden.

Auch wie in Fukushima !

Natürlich könnten Sie jetzt der Meinung sein, daß dieser Vergleich überzogen sein mag.    

Na klar doch, könnte ja sein, doch warten Sie erst mal ab, denn da ich von Beruf Ingenieur bin, und später noch auf einige Punkte in Sachen ”Technik“ zu sprechen komme, so möchte ich ausdrücklich bestreiten, daß da überhaupt jemals bei der Planung und Konstruktion Ingenieure am Werk gewesen waren, ganz einfach weil solche Fehler, oder genauer gesagt ”fehlenden Planungen und fehlenden Sicherheits-Vorkehrungen“ geradezu als dilettantisch bezeichnet werden können – genau so wie in Schilda !

Vielleicht könnte es sogar sein, daß bei diesen Entwicklungen und bei dem Bau von Kernkraftwerken von Anfang an nur  Theoretiker und Wissenschaftler am Werk waren, die einige Skizzen zu Papier gebracht hatten und diese Skizzen oder diese ”Bilder“ waren dann von einigen ”Zeichnern“ in solche Unterlagen umgewandelt worden, die man als ”Baupläne“ bezeichnet hat ?

 

( Nachträgliche Einfügung : Möglicherweise soll es sich auch tatsächlich in dieser Art ereignet haben, indem die deutschen Wissenschaftler eine Prinzip-Skizze erstellt hatten, wobei es bestimmt nur Wissenschaftler waren und keine Ingenieure, denn ein Ingenieur hätte bei einem Druckbehälter keine oben und unten abgerundete Zigarre gezeichnet, weil so etwas bei der Herstellung mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist ( und deshalb bestand die erste Dampf-Lokomotive aus einem runden Zylinder, der vorn und hinten mit einem fast ebenen Deckel verschlossen werden konnte. ) Aber diese Prinzip-Skizze für einen Kern-Reaktor mit einem zigarrenförmigen Druckbehälter mit abgerundeten bzw. halbkugel-förmigen Stirnflächen war nur von einem Mittelsmann an die Amerikaner weiter gegeben worden. Doch dies ist lange her und soll zu der Geschichte gehören, die heutzutage nicht mehr wahr sein soll, sodaß man den genauen Ablauf nicht mehr nachvollziehen kann. )

 

Und damit wurden dann die ersten Kernkraft-Werke gebaut, oder wie war das ?

Könnte ja sein, aber wer weiß das schon genau ?  

Aber langsam, gehen wir erst einmal der Reihe nach vor und betrachten wir uns jetzt die einzelnen Sicherheits-Einrichtungen, um zu analysieren, wie viele von den angestrebten oder vorgeschlagenen sieben ”Sicherungs-Systemen“ oder ”Sicherungs-Einrichtungen“ sich finden lassen, wobei wir als erstes über die folgenden Punkte sprechen sollten :

             ”Sicherungs-Systeme oder –Einrichtungen“,

               die in Fukushima vorhanden waren,

               aber die unzureichend waren :

 

              1. Schutzmantel um den Reaktor 

Fangen wir zunächst einmal bei den Teilen an, die bei den Beschreibungen über die Funktion von Kernkraftwerken oder Reaktoren als wichtigste Sicherheits- Einrichtungen genannt werden Dabei werden im allgemeinen immer der Reaktor- Druckbehälter aufgezählt ( obwohl der eigentlich mehr oder weniger zur Funktionseinheit der Reaktor-Technik gehört, und nicht in erster Linie zur Einrichtung für die Sicherheit ),  sowie der diesen Druckbehälter umgebende Stahl-Sicherheits-Behälter und zudem gab es dann auch noch einen  Beton- Schutzmantel.

Wenn man sich jetzt etwas ausführlicher mit den Folgen befaßt, die bei diesem Reaktor-Unglück in Fukushima im Nachhinein auf den Bildern zu sehen sind und wobei gemäß den Berichten durch einige Explosionen ( wahrscheinlich Wasserstoff-Explosionen ) der hochradioaktive Schrott auf dem gesamten Gelände verteilt worden war, so lassen sich dadurch einige wichtige  Rückschlüsse ziehen.

Als erstes muß auffallen, daß von dem zerstörte Reaktor-Gebäude nur noch ein einfaches Stahl-Gerippe übrig geblieben war und die abgefallenen Betonplatten sahen aus, wie eine zerstörte Blechhütte nach einem Gewittersturm.

Doch besonders interessant ist dabei zudem auch noch der hochradioaktive  Müll, der durch die Explosionen auf dem Gelände verteilt worden war, denn dies läßt eindeutig darauf schließen, daß sowohl der Stahlmantel, als auch der Betonschutzmantel zerstört worden war.

Was für ein Erfolg der Sicherheits-Systeme, oder nicht ?

Im zweiten Weltkrieg hatte man in Deutschland auf diesem Gebiet anscheinend mehr Erfahrung und mehr Erfolg, was die Wirksamkeit von Schutzeinrichtungen oder Schutz-Bunkern betrifft, und somit anscheinend mehr Wissen, als die sogenannten Fachleute für Betonschutzmantel für Kernkraftwerke. Denn damals im zweiten Weltkrieg hatte man in Deutschland mehrere Bunker gebaut, unter anderem hatte auch ”Adolf der Grausame“ einen sogenannten ”Führerbunker“ bauen lassen, den die Amerikaner nach Ende des Krieges beseitigen und zerstören wollten. Also hat man versucht, diesen Bunker zu sprengen. Raten Sie mal, mit welchem Erfolg ?

Der Bunker steht heute noch !    

Doch nicht daß Sie meinen, daß dies nicht voraussehbar gewesen wäre, daß bei einer Explosion im Reaktor sowohl der Stahl-Sicherheitsbehälter, als auch der Beton-Schutzmantel und zudem das gesamte Reaktor-Gebäude zerstört werden könnte ?  Oder zerstört wird ?

Oh nein, denn dieses Ergebnis hätte man durch wissenschaftliche Berechnungen leicht klären können, oder noch leichter wäre es gewesen, einen derartige Versuch zu machen, denn schließlich hat man im Laufe der Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg genügend Test mit radioaktiven Material, genauer gesagt mit Atombomben gemacht, und da wäre so ein Versuch fast nebenbei möglich gewesen.

Vielleicht hat man das auch getan, aber auf alle Fälle war voraussehbar, daß bei so einem Unfall die Sicherungs-Einrichtungen durch den Stahlsicherheits-Behälter und durch den Betonschutzmantel nie und nimmer ausreichend sein kann.

Das bedeutet, man hätte sich – wenn die Planungen korrekt durchgeführt worden wären – darauf vorbereiten können und dafür Sorge tragen können, daß es noch andere weitere Schutzmaßnahmen gibt oder hätte geben sollen, sodaß es hätte nie zu so einem Unfall kommen kann.

Mit anderen Worten, man hätte die Sicherheits-Systeme und die Sicherheits- Maßnahmen viel mehr verstärken können, weil es voraussehbar war, daß bei einer Explosion des Reaktors die beiden Schutz-Mäntel nicht ausreichend sein  können.

Nebenbei gesagt, auf die Berechnungen der Wissenschaftler  über die Sicherheit bei Kernkraftwerken und das angebliche ”geringe Rest-Risiko“ – daß  nach deren Meinung derartige ”GAU”s ( Größter Anzunehmender Unfall ) nur einmal in einer Million Jahren vorkommen würden – möchte ich hier nicht eingehen, denn Wahrscheinlichkeits-Berechnungen über ”anzunehmende Unfälle“ sind genau so sicher, wie Voraussagen im Lotto.

Also klammern wir dieses Thema aus.  

Und damit können wir zu den anderen beiden Sicherheits-Systemen kommen, die damals in Fukushima ebenfalls mehr als unzureichend waren.

 

        2. Notstromversorgung durch Batterien 

        und

        3. Notstromversorgung durch Notstrom-Generatoren

Mit den in Fukushima vorhandenen Notstrombatterien war gemäß den Berichten über den Reaktor-Unfall nur ein derart extrem kurzzeitiger Betrieb des Kühl- Systems möglich, daß es nach kurzer Zeit zur Überhitzung der Reaktoren und des Materials im Abklingbecken und letztendlich zur Kernschmelze kam.

Oder mit anderen Worten : Die Schäden infolge der fehlenden Kühlung wurden immer größer, sodaß man die eigentliche Ursache für die Kernschmelze auf  die mangelhafte Stromversorgung durch viel zu wenig Reserve-Batterien und durch unsichere und frühzeitig ( durch Überschwemmung ) ausgefallene Generatoren

zurück führen könnte.

Jetzt kann man aber beim besten Willen nicht sagen, daß derartige Fehler oder Ausfälle bei der Stromversorgung auf eine mangelhafte Technik oder auf Fehler der Wissenschaftler oder gar auf falsche Berechnungen in Bezug auf das Risiko oder auf die falsche Einschätzung eines GAU’s zurück zu führen wären, sondern dies kommt hier keinesfalls in Betracht.

Aber an was lag es dann ?

Warum hatte man zu wenige Batterien für die Notstrom-Versorgung ?

Warum waren die Notstrom-Generatoren nicht unter Berücksichtigung von minimalen Sicherheits-Vorkehrungen installiert worden ?

Wenn man die relativ vielen Folgefehler durch die mangelhafte oder ausgefallene Stromversorgung etwas genauer analysiert, so kann man nur zu einem Ergebnis kommen : Die Technik und das Wissen wäre vorhanden gewesen, wenn man das Ziel gehabt hatte, eine ”sichere Strom-Versorgung“ anzuschaffen und zu installieren, aber anscheinend war das überhaupt nicht gewollt.

Was aber könnte dafür der Grund gewesen sein, daß man keine ausreichende Sicherheits-Einrichtungen installieren wollte ?

Dafür kann es aber nur eine Antwort geben : Die Kosten für den Bau von Kernkraftwerken – mitsamt den Kosten für die Sicherheits-Einrichtungen – sollten so gering wie möglich gehalten werden. Denn schließlich wollte man ja mit dieser neuen Art von Kraftwerken noch mehr Geld verdienen, als vorher mit den herkömmlichen Kernkraftwerken mit fossilen Brennstoffen.

Und zwar viel mehr Geld !

Und deshalb hat man sogar an diesen Sicherheits-Systemen und Sicherheits- Einrichtungen gespart, die man hätte ohne Probleme und ohne zusätzliche Entwicklungen oder Forschungen realisieren können, wenn man ......... ja wenn man dies gewollt hätte.

Doch wenn man als Hauptursache für das Fehlen von ausreichenden Sicherheits- Systemen und fehlenden Sicherheits-Einrichtungen in diesem Fall bei den Notstrom-Systemen die zu geringen Finanzierungs-Mittel ( von Seiten der Geldgeber ) für den Bau solcher Kraftwerke zuschreiben kann – indem alles so wenig wie möglich kosten durfte – so sollte aber trotz allem nicht unerwähnt bleiben, daß es zudem auch noch weitere Fehler in der Art gab, daß es keine ausreichende Vorgaben von den Wissenschaftlern und von den Sachverständigen für den Bau und für den Betrieb von Kernkraftwerken gab.

Mit anderen Worten : Um dieses Thema ”Mindest-Forderungen in Bezug auf die Sicherheit bei Kernkraftwerken“ hat sich niemand ausreichend interessiert.

Weder die Wissenschaftler, noch der Staat.

Und die Unternehmen, die solche Kraftwerke bauen sollten und gebaut haben, haben sich erst recht nicht dafür interessiert.

Nur schnell sollte immer alles gehen, also die Planungen, die Konstruktionen, der Bau und insbesondere ..........  das Geld-Verdienen !   

Aber da ich hier in diesem Kurz-Bericht über diese Reaktor-Katastrophe nicht auf alle Details eingehen will, zumal dabei immer nur die gleichen oben genannten Ursachen sichtbar werden, so möchte ich hier abschließend bei diesen beiden Punkten nur noch die Mindest-Forderungen aufzeigen, die meiner Meinung nach für ein Kernkraftwerk zu erfüllen wären :

       Für die Notstrom-Versorgung aus Batterien sollte die Forderung heißen,

              daß die Anzahl der Batterien mindestens so groß sein müssen,

              ( und ständig voll geladen sein müssen )

              daß damit alle elektrischen Anlagen und Geräte garantiert

              24 Sunden in Betrieb gehalten werden können.

        Für die Notstrom-Generatoren sollte die Forderung heißen,

              daß deren Anzahl so groß sein muß,

              daß damit alle elektrischen Anlagen und Geräte für die Zeit

              von 7 Tagen in Betrieb gehalten werden können.

              Dabei ist zu gewährleisten, daß diese Generatoren sowohl

              erdbebensicher ( bis Stufe 9 ), als auch mit ausreichenden Schutz

              vor Explosionen geschützt sind. Zudem müssen die Generatoren

              auch gegen Überschwemmung gesichert sein, man könnte

             der Einfachheit sagen, daß sie auch unter Wasser

             funktionsfähig bleiben müssen.

             Die gleichen Forderungen, wie oben genannt, betreffen auch

             die Behälter für die Generatoren-Brennstoffe,

             sowie die Zuleitungen, Ableitungen und Kabel.

Diese Mindest-Forderungen für die ”Sicherheits-Systeme Notstrom-Versorgung“ sind eigentlich seit mehr als einem halber Jahrhundert bekannt, sodaß man zu diesen Punkten keine weiteren Einzelheiten diskutieren muß.

Man könnte allenfalls am Schluß noch darauf hinweisen, daß diese Geräte in unserer modernen Zeit inzwischen fast in jedem Baumarkt erhältlich sind, sodaß sich ja die Betreiber von Atomkraftwerken absprechen könnte und bei einer Sammelbestellung bei einem besonders billigen Anbieter die Preise noch mehr drücken könnte, sodaß diese Grundausstattung für die Sicherheit von Atomkraftwerken weltweit verbessert werden könnte, ohne daß die Nutznießer des Kapitalismus und die Nutznießer der Kernkraftwerke zu tief in die Tasche greifen müssen, sodaß deren prozentualen Gewinne weiterhin im zweistelligen Bereich bleiben.

Zumindest wenn man nur über die drei ”Sicherheits-Systeme“ spricht, die ich bis hierher aufgezählt habe, und die man bisher – also in der Vergangenheit – als Stand der Technik und sozusagen als ”Stand der Sicherheits-Technik“ bezeichnen kann.

Wie gesagt, weiter hat man es bisher bei der ”Sicherheit von Atomkraftwerken“ nicht gebracht.

Über die Gründe, weshalb man bisher keine weiteren zusätzlichen Sicherheits- System vorgesehen oder eingeplant hatte, hatte ich bereits oben einige Hinweise gegeben.

Das soll aber nicht heißen, daß es keine anderen zusätzliche Sicherheits-Systeme hätte geben können, wenn ........ ja wenn man bereit gewesen wäre, dafür Geld auszugeben.

Um dies noch besser zu verdeutlichen, was ich damit meine, so möchte ich hier noch ein paar weitere Sicherheits-Systeme aufzeigen, wovon einige rein theoretischer Art sind, aber einige davon möchte ich etwas genauer beschreiben, sodaß dadurch deutlich gemacht wird, daß man hätte sehr wohl noch mehr Aufwand hätte treiben können, wenn man dies gewollt hätte.

Also sehen wir uns auch noch diejenigen Sicherheits-Systeme an, die es bisher noch nicht gab.  

 

       4. Sicherheits-Kühl-Systeme

Bei jedem Kern-Reaktor gehört ein Kühl-System zur Funktions-Einheit eines solchen Kraftwerks, wobei man dieses Kühl-Kreislauf-System aber nicht unbedingt als Sicherheits-System bezeichnen kann, sondern dies gehört sozusagen zur ”Funktion Kernkraftwerk“.

Wenn man aber tatsächlich über ein Sicherheits-System sprechen will und dabei sich über den Kühl-Kreislauf Gedanken machen will, dann muß man unweigerlich zu dem Ergebnis kommen, daß zur Erhöhung der Sicherheit  weitere zusätzliche Kühlkreislauf-Systeme notwendig wären.

Angeblich soll es so etwas in allen Reaktor-Typen geben und theoretisch soll es sogar Reaktoren geben ( zum Beispiel in Druckwasser-Reaktoren ), bei denen vier Notkühl-Systeme eingeplant worden sind.

Doch wie die Erfahrung gelehrt hat, insbesondere auch in Fukushima, so wird der Bürger immer nur an der Nase herum geführt, denn bei dieser Reaktor- Katastrophe hat keinerlei Notkühl-System funktioniert.

Wo gab es dabei diese Notkühl-Systeme ?

Hatte man sie vergessen einzubauen ?

Alles nur Lug und Trug ! 

Und genau so scheint es in allen Kernkraftwerken auf der ganzen Welt zu sein.

Es gibt nirgendwo ausreichende Notkühl-Systeme.

Und warum nicht ?

Weil so etwas zusätzliche Produktionskosten beim Bau der Kernkraftwerke verursacht hätte. Und genau das durfte oder sollte nicht sein.

Alles was die Baukosten für Kernkraftwerke erhöht hätte, das war von Beginn an eine Grundsatz-Forderung der Interessenvertreter des Kapitalismus, die durch diese Technik mehr Geld verdienen wollten, als vorher durch Kraftwerktechnik mittels fossiler Brennstoffe. Und das galt nicht nur für dieses spezielle Konstruktions-Element bei Kernkraftwerken ( also für das Kühlkreislauf-System), sondern das galt für alle anderen Sicherheits-Systeme, auf die ich nachher noch zu sprechen komme.

Um dies etwas besser verstehen zu können, so kann man die Baukosten für verschiedene Kraftwerke gegenüber stellen, wobei aber am besten die Zahlen für diejenigen Jahre geeignet sind, in denen man in Deutschland die meiste Erfahrung gesammelt hatte, sodaß man darüber fundierte Zahlen im Vergleich zur Verfügung hatte.

Auf Grund dieser Erfahrungen aus dieser Zeit vor etwa 40 Jahren, also aus den 70er Jahren hatte man ermittelt, daß die Kosten für ein Kernkraftwerk nur dann in etwa in der gleichen Größenordnung lagen, wenn man nur die Minimal-Forderungen an Sicherheits-Systemen einbaute, wobei es sich dabei um diejenigen Systeme handelte, die ich oben unter Punkt 1 ( Schutzmantel um den Reaktor ), sowie unter Punkt 2 und 3 (  Notstrom-Versorgung durch Batterien und Generatoren ) aufgezeigt habe. Und diese Kosten lagen damals für die Kraftwerke der üblichen Größenordnung von etwa 500 MW bis 1000 MW bei etwa 500 DM pro kW, sowohl für Kohlekraftwerke, und in etwa auch in der gleichen Größenordnung für Kernkraftwerke ( oder teilweise mit Mehrkosten von plus 5 % bis plus 10 % ) .

Bei den Gas-Kraftwerken lagen damals die Kosten um etwa 10 % bis 20 % niedriger als diese Durchschnittswerte von 500 DM pro kW.

Auf Grund dieser Zahlen war damals die Planungs-Vorgaben für die Kosten für Kernkraftwerke ganz klar : Diese Zahlen durften auf keinen Fall überschritten werden.

Und deshalb gab es auch keine Diskussionen darüber, ob man noch zusätzliche Sicherungs-Systeme einplanen oder einbauen wollte oder konnte oder durfte !

Mit anderen Worten : Der Kapitalismus und die Geldgeber haben darüber bestimmt, wie groß und wie umfangreich die Sicherheits-Systeme sein durften.

Dabei sollte aber nochmals erwähnt werden – wie ich das bereits oben erwähnt hatte – daß die Wissenschaftler ganz tolle Berichte über die Sicherheit von Kernkraftwerken vorgelegt hatten, die ich bereits damals als Lachnummer empfunden hatte, und das waren beispielsweise der Risiko-Studie aus USA, bekannt geworden als Rasmussen-Studie, sowie auch die deutschen Risiko- Studien.

In derartigen Studien wurde die tollsten Berechnungen vorgelegt, wie etwa der folgenden Art, indem man damals das Gesamt-Risiko R auf Grund der Eintrittswahrscheinlichkeit  P und der Auswirkung  C in folgender Art berechnet hat :    R  =  Σ  R i   =  Σ P i C i         

Ist das nicht toll, welche Möglichkeiten die Wissenschaftler damals hatten, um  die Sicherheit der Kernkraftwerke zu berechnen.

Ach ja, und das Ergebnis derartiger Berechnungen, die weltweit in gleicher Art angestellt worden waren und überall ohne Widerspruch hingenommen wurden, lauteten alle ähnlich :

           ”Kernschmelz-Unfälle mit akuten Todesfällen sind

             nur einmal in 1 Million Reaktor-Betriebsjahren zu erwarten.“

 

( Anmerkung : Man braucht sich hierbei nicht die Mühe zu machen, einen dieser zahlreichen Berichte  über ”Sicherheit bei Kernkraftwerken“ einzusehen, sondern derartige Hinweise gibt es auch in der Literatur zu lesen, die für den normale Bürger zugänglich ist, wie etwa auch in dem Buch ”Tatsachen über Kernenergie“ von Erwin Münch, Verlag W. Girardet, Essen 1980 )

 

Sind das nicht tolle Burschen, unsere Wissenschaftler, wenn die so genaue Berechnungen vorlegen können und die Nutznießer des Kapitalismus ein ruhiges Gewissen beschaffen können.

Nebenbei gesagt, damals in den 70er Jahren war es zwecklos mit diesen schlauen Wissenschaftlern über solche Berechnungen zu diskutieren, weil auch hierbei die gleiche Logik und Intelligenz gilt, die ich oben in dem Bericht in TEIL A am Schluß bei der  ”Relativen Intelligenz“ zugeordnet hatte. 

( Nachträgliche Anmerkung : Das bezieht sich auf meinen Bericht über die Fehler in der Ableitung der Relativitätstheorie von Albert Einstein, die auf der Internet-Seite ”www. ram-sterk. net“ einsehbar ist. )

Aber insgesamt kann man jetzt eindeutig die Feststellung treffen, daß man damals sowohl den Bürgern und zudem auch den Nutznießern des Kapitalismus, also den Geldgebern für den Bau von Kernkraftwerken den Eindruck vermittelt hatte, daß die Reaktor-Technik “millionenfach” sicher sei.

Oder mit anderen Worten, um es hierbei einmal etwas deutlich mit den Worten des Volksmundes auszudrücken :

               Man hat die Bürger ”verarscht“.

Und deshalb hat es auch bei diesem konkreten Punkt, also bei dem ”Kühl-System” in Fukushima nicht für notwendig erachtet, ein zweites ”Sicherheits- Kühl-System“ einzubauen, wodurch man hätte eine gewisse zusätzliche Sicherheit erreichen können, denn wie gesagt :

              Man wollte keine zusätzlichen Kosten haben,

              sondern man wollte Gewinne machen !

Aber nicht daß Sie meinen, daß diese Tatsache nicht allgemein bekannt war und zudem auch manche Experten immer wieder darauf hingewiesen haben, und die falsche Entwicklung angeprangert haben, so möchte ich hier eine Aussage zitieren, die im Jahr 2003 auf dem WANO-Treffen ( World Association of Nuclear Operateurs ) in Berlin  von dem damaligen japanischen WANO- Vorsitzenden Hajimu Maeda gemacht wurde ( veröffentlicht in Nucleonics Week, 6. August 2003 ),  indem dieser eine derartige Entwicklung bezeichnete als ”schreckliche Krankheit“, die die Branche von innen heraus bedrohte, wobei dieses beginnt mit Motivationsverlust, Selbstzufriedenheit und ”Nachlässigkeit bei der Aufrechterhaltung der Sicherheitskultur wegen des schweren Kostendrucks infolge der Deregulierung der Strommärkte“.

Also wie gesagt : Die Tatsache war bekannt, daß die ”Sicherheit nur als Kostenfaktor“ bewertet wurde, und diese Kosten mußten verringert werden, damit die Gewinne gesteigert werden konnten, sodaß also auch ein zweiter Kühl- Kreislauf niemals in Betracht gezogen wurde.

 

( Nachträgliche Anmerkung : Wie auch hier deutlich ableitbar ist, so gilt für den Kapitalismus, daß alles was Geld kostet und die Gewinne schmälern könnte, von den Nutznießern des Kapitalismus abgelehnt wird, weil denen die Sicherheit  und die Gefahr für die Menschen vollständig gleichgültig ist, wo es doch heutzutage ein Menschenleben bereits zum ”Fast-Null-Tarif“ gibt. )

 

Aber dieser hier zuletzt besprochene Punkt mit einem zweiten Sicherheits-Kühl- System war ja nicht die einzige Möglichkeit, wie man hätte bei allen Kernkraftwerken die Sicherheit erhöhen können, sondern da gibt es noch weitaus mehr Varianten, über die ich als nächstes sprechen möchte.

 

        5. Brenn-Stäbe, die man auch bewegen kann 

Obwohl es sich bei dem folgenden Problem um Brenn-Stabe handelt, die bei den Kern-Reaktoren zur Anwendung kommen sollen, so möchte ich hier als Einstieg erst einmal etwas allgemein über Brennstäbe sprechen, weil man dabei besser über die Einzelheiten und über die einzelnen Stäbe diskutieren kann.

Eigentlich hat die Menschheit seit alters her gelernt, wie man mit Brennstäben umgehen muß und auch ich selber habe bereits mit 14 Jahren damit gewisse Erfahrungen sammeln können, indem ich damals gelernt habe, daß man die Brennstäbe am Lagerfeuer auseinander ziehen muß, wenn das Feuer zu groß oder zu heiß wird, sodaß dadurch der Funkenflug für die Umgebung gefährlich werden konnte.

Oder mit anderen Worten : Die Methode, wie man vermeiden konnte, daß es mit Brennstäben oder Holzstäben zu starker Überhitzungen kommen könnte, das war sowohl den Pfadfindern, und auch den Indianern und genauso auch unseren Vorfahren seit langer Zeit bekannt.

Aber im Gegensatz dazu hatten die Wissenschaftler, die sich mit der Kerntechnik und mit dem Bau von Kern-Reaktoren befaßt haben, anscheinend von diesen Grundregeln für die Vermeidung von Überhitzung im Zusammenhang mit Brennstäben noch nie etwas gehört, oder aber .......... sie wollten mit Absicht von dieser Methode nichts wissen, denn dieses ist bisher als letzte Sicherheitsstufe nirgendwo auf der Welt zur Anwendung gekommen.

Um  auf diese Problematik etwas näher eingehen zu können, so möchte ich hier zunächst ein paar allgemeine Anmerkungen zu der Reaktor-Technik machen, wobei ich aber bei diesem Thema nicht zu sehr ins Detail einsteigen möchte, denn in diesem Fall müßte man auch auf die verschiedenen Arten bei den Kern- Reaktoren zu sprechen kommen. Doch bei diesem Punkt möchte ich hauptsächlich über diejenigen Typen sprechen, die zu Beginn des Baus von Kernkraftwerken am meisten zur Anwendung gekommen sind ( weil man dabei am besten über eine Erhöhung der Sicherheit diskutieren kann ),  und das sind die Leichtwasserreaktoren, wie etwa Druckwasserreaktor DWR und Siedewasserreaktor SWR, und auf die anderen Typen, die es darüber hinaus auch noch gibt, wie etwa Hochtemperatorreaktor HTR oder Schneller Brutreaktor SBR, möchte ich hierbei nicht eingehen.  

Das heißt, daß ich nicht zu sehr auf unnötig viele Einzelheiten eingehen will, sondern ich möchte hier lediglich über die Grundidee und die dabei zur Anwendung gekommene Technik bei diesen Kernkraftwerken sprechen, wobei ich hier ganz kurz das Prinzip eines Kernkraftwerkes schildern möchte :  

Wenn in einem Kernkraftwerk die Kernenergie in elektrische Energie umgewandelt werden soll, dann können dabei zwar verschiedene Typen von Kernkraftwerken zur Anwendung kommen, aber das Arbeitsprinzip bei den Kernreaktoren ist bei allen Typen gleich. Und dabei wird mit Hilfe von radioaktiven Material durch die Spaltung von Atomkernen Wärme erzeugt. Diese Wärme wird entweder direkt oder über einen sogenannten Zwischenkühlkreislauf auf einen Stoff übertragen, womit eine Turbine angetrieben werden kann. Durch die Übertragung der Kraftwirkung der Turbine wird ein Generator am Laufen gehalten, an dem die elektrische Leistung abgegriffen werden kann.

Bei dieser Technik wollen wir uns jetzt aber nur mit der ersten Station der Energie-Übertragung befassen, und zwar nur mit dem Reaktorkern, in dem die Kernspaltung der Atome stattfindet, und dabei hauptsächlich nur mit solchen Reaktor-Typen, bei denen sich das radioaktive Material in zylinderförmigen Brennstäben befindet, die zu den sogenannten Brennelementen  zusammengefügt worden sind, wie das heutzutage noch bei sehr vielen Atomkraftwerken zur Anwendung kommt.   

Wenn man sich diese Konstruktions-Elemente eines Kernbrennelements etwas näher ansieht, und die sich je nach Reaktortyp stark unterscheiden können – wie etwa für Leichtwasserreaktoren, Hochtemperaturreaktoren und Schnelle Brutreaktoren – so kann man aber als gemeinsame Merkmal eine vereinfachte Erklärung nennen, indem es sich dabei um eine Konstruktions-Segment handelt, bei der viele einzelne Brennstäbe zu einer fest verbundenen Einheit zusammen    gefügt worden sind, das man als Brennelement bezeichnet. Die Anzahl von Brennstäben je Brennelement können dabei je nach Reaktortyp recht unterschiedlich sein, wobei es sich beispielsweise bei Siedewasserreaktoren um 7 mal 7, also um 49 Brennstäbe handeln kann, die für ein Brennelement zusammen gefügt werden. Und diese zusammengebauten Brennelemente können dann als nächsten Schritt in den Reaktorkern eingebaut werden, wobei sie im Kernreaktor durch die obere Kerngitterplatte und untere Kerngitterplatte in ihrer Lage geführt bzw. gehalten werden.

Die Einzelheiten, wie die Brennstäbe aufgebaut worden sind, sind dabei von untergeordneter Bedeutung, wobei man lediglich wissen sollte, daß es sich je nach Reaktortyp um Metallrohre ( aus Edelstahl oder Zirkonmetall ) von etwa drei bis fünf Meter Länge handelt, die innen mit radioaktiven Material gefüllt sind, zum Beispiel mit zusammen gepreßten ( gesinterten ) Urandioxydpulver in Tablettenform ( Pellets ) von etwa 1 Zentimeter Durchmesser und 2 bis Zentimeter Länge.

Was aber von besonderer Wichtigkeit ist, das sind die Konstruktionsmerkmale, wie diese Brennelemente zusammen gehalten werden, oder sagen wir einmal, im Reaktorkern im Druckbehälter befestigt werden, und zwar in der sogenannten unteren Kerngitterplatte und in der oberen Kerngitterplatte. Hierbei sollte zudem berücksichtigt werden, daß es sich je nach Leistung des Reaktors natürlich um eine verschiedene Anzahl von Brennelementen handelt, die man für einen Reaktor zusammen fügen muß.

Die zudem in den Kernreaktoren zur Anwendung kommenden Regel- und Abschaltstäbe sollen hier bei dieser Betrachtung außer Acht gelassen werden.

Um hier für die Anzahl von Brennelementen ein Beispiel zu nennen, so könnte man sich einmal einen Reaktor mittlerer Leistung vorstellen, bei dem in den Kerngitterplatten   ( oben und unten ) jeweils 225 Löcher für die Befestigung der Brennelemente enthalten sind, sodaß man dies mit 15 Längsreihen und 15 Querreihen beschreiben kann.

Nachdem wir uns jetzt einen ganz kurzen Überblick über den Aufbau des Kernstücks eines Reaktor verschafft haben, so könnte damit klar geworden sein, daß es in dem Kernreaktor auf Grund des Zusammenbaus von einer größeren Anzahl ( hier im Beispiel 225 ) von Brennelementen – die wiederum aus einer  großen Zahl von Brennstäben bestehen – insgesamt zu einer großen Packungsdichte von radioaktiven Material gekommen ist, das sich in den Brennstäben befinden, wobei deren Anzahl insgesamt je nach Leistung und Kraftwerkstyp bei etwa 10 000 bis 25000 liegt.

Und genau dadurch, also durch diese große Packungsdichte von radioaktiven Material kommt es zu einer verstärkt auftretenden Kernspaltung in den Atomen, also zu ständig weiterlaufenden Kettenreaktionen, und somit zu einer verstärkten Erwärmung der Brennstäbe, sodaß diese Erwärmung und somit die Energie- Steigerung an das umgebende Material abgegeben wird.

Normalerweise sollen diese Abläufe so funktionieren, daß man alle diese Vorgänge ordnungsgemäß kontrollieren und überwachen und steuern kann, also in der Art, wie sich das die Wissenschaftler ausgedacht und berechnet haben, und deshalb sollen theoretisch in einer Million Betriebsjahre hierbei keine Störungen auftreten.

Diese tollen Berechnungen hatte man in den 60er und 70er Jahren weltweit propagiert, weil sich das alles so schön angehört hat.

Doch bei diesen Berechnungen scheint es einen kleinen Schönheitsfehler zu geben, indem die Millionen Betriebsjahre  der Wissenschaftler ”relativ anders“ verlaufen, als der Zeitablauf in der Realität. Und dabei kommen wir unwillkürlich wieder auf die oben besprochenen ”Relativitätstheorie“ zu sprechen, die eben nur in den Köpfen derjenigen Wissenschaftler existiert, die eine ”Relative Intelligenz“ besitzen.

Oder mit anderen Worten : Die Berechnungen der Wissenschaftler über die ”Sicherheit bei Kernkraftwerken“ sind keinen Pfennig oder Cent wert, weil bei diesen Berechnungen die Pfennige und Cents eine viel größere Rolle spielen, als die Beurteilung und die Bewertung der Sicherheit der Menschen. Und was noch hinzu kam, daß war die Tatsache, daß man bei diesen Berechnungen einige Gefahren oder Gefährdungs-Möglichkeiten einfach ignoriert hatte, was man zwar als Laie und auch als Student bereits damals in den 60er Jahren erkennen konnte ( und deshalb habe ich später um diesen Fachbereich einen Bogen gemacht ), aber doch nicht als Wissenschaftler, deren Bezahlung immer vom Wohlwollen der Geldgeber abhängig war. 

Das heißt, wenn man jetzt einmal über ”Sicherheits-Systeme” sprechen will, sollte man sich vollständig unabhängig von allen bisherigen theoretischen Berechnungen der Wissenschaftler auf dem Fachgebiet der Kerntechnik ein paar weitere Gedanken machen, und sich überlegen, wie man die Sicherheit beim Betrieb von Atomkraftwerken erhöhen könnte, wobei aber zunächst erst einmal die Analyse über die Realisierbarkeit und die Betrachtung der Kosten für diese Vorschläge im Hintergrund stehen sollten. 

Also fangen wir ganz einfach an, ein paar neue Ideen zu produzieren, wie man die ”Sicherheit im Falle einer Störung“ beim Betrieb eines Kernkraftwerkes erhöhen könnte, wenn es sich um Störungen handelt, deren Folgen für die Menschen in der Umgebung des Kraftwerkes gefährlich oder vielleicht sogar tödlich sein könnten.

Früher wurde so etwas als ”GAU” oder als ”Super-GAU“ bezeichnet, aber um hierbei diese Gefahr etwas zu konkretisieren, so wollen wir annehmen, daß auf Grund irgendwelcher unvorhergesehenen Ereignisse die Gefahr besteht, daß es im Kernreaktor zu einer Kernschmelze kommen könnte, weil alle Kühl-Systeme ausgefallen sind.

Das bedeutet, daß der oben beschriebene Erwärmungsvorgang durch die Brennstäbe immer weiter geht und die Wärme nicht mehr an irgend ein umgebendes Medium abgegeben werden kann.

Doch wie ich Ihnen bereits oben zu Beginn dieses Punktes über die ”beweglichen Brennstäbe“ beschrieben habe, so müßte eigentlich allen Menschen auch noch bekannt sein – was auch die Pfadfinder und die Indianer oft genutzt haben – daß die beste Möglichkeit für eine zu starke Erwärmung darin liegt, daß man die Brennstäbe auseinander zieht oder den Abstand voneinander vergrößert.

Wenn man sich diese uralte Regel zu Nutze machen will, so könnte man sich einmal ein paar Varianten ansehen – wovon es bestimmt mehr als zehn Möglichkeiten gibt – welchen Weg man gehen könnte, wenn es plötzlich einmal notwendig sein sollte, das radioaktive Material und somit die Brennstäbe auseinander zu bringen.   

Doch halt, hier muß man bereits aufpassen, denn diese erste Überlegung scheint bei näherer Betrachtung etwas unrealistisch zu sein, ganz einfach weil es sich um einen riesengroße Anzahl von Brennstäben handelt – meist über 10 000 – die man bestimmt nicht so ohne weiteres auseinander bringen kann, ganz einfach weil es zu viele sind, wobei zudem das Problem besteht, daß diese Brennstäbe normalerweise in sogenannte Brennelemente gebündelt bzw. zusammen gefügt worden sind.

Denn gemäß den oben gemachten Angaben sind wir in dem gewählten Beispiel davon ausgegangen, daß wir uns mit einen Reaktor befassen wollen, der aus 225 Brennelementen besteht, also aus 15 Längsreihen und 15 Querreihen.

( Oder aus 224, wenn man ein Brennelement in der Mitte weg läßt, falls es eine gerade Zahl sein soll, Erklärung dazu siehe unten. )

 

      1. Variante

Als erste Möglichkeit könnte man in Betracht ziehen, daß man die Brennelemente in der Art voneinander trennt, wie dies bei der normalen  Bestückung oder beim Austausch der Brennelemente  üblich ist, indem dabei die Brennelemente – jeweils nur eines – nach oben gezogen wird.

Im Prinzip könnte diese Methode auch bei Notfällen benutzt werden, nur mit einem großen Unterscheid, und zwar müßten sehr viele Brennelemente auf einmal aus dem Reaktorkern heraus gezogen werden, wenn die Gefahr besteht, daß es innerhalb kurzer Zeit zur Kernschmelze kommen könnte.

Da ich kein Fachmann auf dem Gebiet von Kettenreaktion, oder genauer gesagt, auch kein Fachmann von Atombomben-Technik bin und auch keine Detail- Kenntnisse habe, welchen Mindestabstände zwei oder mehrere Brennelemente haben müssen – so etwas könnte letztendlich nur durch Versuche ermittelt werden – damit sie unkritisch werden und keine Kernschmelze mehr stattfinden kann, so möchte ich jetzt einmal zwei verschiedene Versionen in Betracht ziehen.

Als erste Möglichkeit nehmen wir einmal an, daß man entweder nur ein Viertel der Gesamtmenge von Brennelementen als gefahrlos einstufen könnte, sodaß es nichtmehr zur Kernschmelze kommen kann, und somit die Zahl von 56 Brennelemente unser erstes Ziel sein soll. Dabei ist natürlich anzustreben, daß diese restlichen, zurück gebliebenen 56 Brennelemente in möglichst großen Abständen voneinander angeordnet sein sollen.

Als zweite Möglichkeit könnte man annehmen, daß man nur ein Sechstel, also die Zahl von 38 Brennelemente als gefahrlos einstufen kann, und somit bei dieser Anzahl die Annahme treffen könnte, daß dabei keine Kernschmelze mehr erfolgen kann.

Somit wäre als nächstes nur noch die Frage zu klären ( zuerst für die erste Möglichkeit ), wie man die andere Anzahl, also drei Viertel von den 224 Brennelemente innerhalb ganz kurzer Zeit – also bei einer drohenden Gefahr – aus dem Reaktor-Kern entfernen kann.

Genau das ist das Problem, denn – wie oben gesagt – nur dadurch kann die Sicherheit eines Kernreaktors erhöht werden, wenn man es schafft, innerhalb sehr kurz Zeit die Gefahr zu beseitigen, sodaß es keine Kernschmelze mehr geben kann.

Nun, die Grundidee ist ganz einfach : Man muß einen Weg finden, wodurch man nicht nur ein einziges Brennelement aus dem Reaktorkern heraus nach oben zieht, sondern insgesamt 168 Brennelemente. Oder um es gleich vorweg zu nehmen, so soll angestrebt werden, daß drei mal 56 Brennelemente nach oben heraus gezogen werden sollen, denn es sollen nach dem Hochziehen die drei Pakete mit jeweils 56 Brennelementen in jeweils unterschiedlicher Höhe stationiert werden.

Das bedeutet, daß die Reaktor-Gebäudehöhe mit einer für den Reaktorkern normalerweise vorgesehene Höhe für die Brennelemente von etwa drei oder vier oder fünf Meter später nach dem Herausziehen mindestens viermal so hoch sein muß, oder mit einem Sicherheitsabstand mindestens fünfmal so hoch sein müßte, also etwa 15 bis 25 Meter.

Bei der anderen, zweiten Möglichkeit, bei der nur noch 38 Brennelemente im Reaktorkern verbleiben sollen und fünfmal 38 Brennelemente ( insgesamt 190 Brennelemente ) nach oben gezogen werden sollen, würde sich eine Höhe von etwa 25 bis 35 oder 40 Meter ergeben, oder noch höher.

Auf die Einzelheiten, ob man die Brennelemente an Seilen heraus ziehen soll, die man bereits von Anfang an beim Bau des Kraftwerkes angebracht hat, oder ob man dafür ein Gestänge und andere Aufzug-Vorrichtungen einplanen sollte, möchte ich hier nicht eingehen, zumal es auch dabei wieder sehr viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die im Prinzip für Ingenieure ohne weiteres lösbar sind. Also eigentlich gehört dies zu den normalen Aufgaben von Konstrukteuren und könnte in unserem Zeitalter, in dem man Tiefsee-Bohrungen von 1000 Meter bewerkstelligen kann, oder Hochhäuser von 800 Meter bauen kann, im Grunde genommen kein Problem sein.

Und auch über die erforderliche Höhe von 40 oder 50 Meter braucht man hierbei nicht zu diskutieren, insbesondere da es ähnlich hohe Reaktoren ( mit 70 Meter Höhe ) bereits gegeben hat, bei dem zudem auch bereits eine Technik für den Austausch der Brennelemente zur Anwendung gekommen war, die zumindest vom Prinzip her eine gewisse Ähnlichkeit mit diesen oben gemachten Vorschlag hat. Und dabei handelt es sich um einen alten Typ von Reaktoren, der heute nicht mehr gebaut wird, und zwar den AGR-Reaktor ( Advanced Gascooled Reactor), der zwar ein paar Nachteile hatte, aber wahrscheinlich war dessen größter Nachteil, daß die Kosten erheblich höher lagen, als bei anderen Typen.

Wie bereits oben mehrmals betont : Bei der Reaktor-Technik hängt alles nur vom Geld ab.    

Wie bereits oben angedeutet, so könnte es aber auch andere Varianten geben, wie man erreichen könnte, daß die Abstände der Brennelemente bei der Gefahr einer Kernschmelze sehr schnell vergrößert werden kann.

 

        2. Variante

Eine andere Varianten wäre es, wenn man bei dem oben besprochenen Typ mit 225 Brennelementen die Kerngitterplatte in zwei Teile aufteilt, sodaß von den 15 Reihen zunächst erst einmal für die folgenden Überlegungen die mittlere Reihe für sich allein stehen bleiben kann, und als ersten Schritt die vorderen sieben Reihen und die hinteren sieben Reihen etwa einen halben Meter nach vorn bzw. nach hinten weg gezogen werden können, weil diese jeweils 7 Reihen auf einer zusätzlichen Platte ( vorn ) und einer zusätzlichen Platte ( hinten ) gelagert sind, die mit Teleskop-Lagerschienen bewegt werden können. Als nächster Schritt kann dann eine nächst höhere Ebene in Form von zwei Lagerplatten oder von zwei verkürzten Kerngitterplatte mit jeweils nur sechs Reihen ( also jeweils vorn sechs Reihen und ebenso auch hinten) ebenfalls wieder mit Hilfe von Teleskop- Lagerschienen ( zwischen der unteren Ebene und der zweiten Ebene ) nach außen gezogen werden. Und dann soll eine dritte und vierte und fünfte und sechste und siebte Ebene in Form einer Kerngitterplatte     ( oder Lagerplatte ) mit Hilfe der entsprechenden Lagerung auf Teleskop-Lagerschienen dafür sorgen, daß jede Reihe für sich nach vorn bzw. nach hinten bewegt werden kann, sodaß schließlich alle Reihen einen Abstand von jeweils einen halben Meter von der davor bzw. der dahinter liegenden Reihe hat. 

Wenn dann alle Reihen nach vorn bzw. nach hinten ( sozusagen in Y-Richtung ) auseinander gezogen worden sind, so könnte als nächster Schritt bei jeder Reihe diese Auseinander-Bewegung ( sozusagen in X-Richtung ) von jeweils einem halben Meter für jedes einzelne Brennelement in gleicher Art und Weise vorgenommen werden, wobei man aber hierbei keine Platte mehr braucht, sondern nur eine schmale Leiste, etwa so breit wie die Teleskop-Lagerschienen, und diese ebenfalls wieder in sieben Ebenen übereinander, wobei jede weiter oben liegende schmale Leiste für die Befestigung eines Brennelements einen halben Meter kürzer sein kann, als diejenige, die sich weiter unten befindet.

Die gleiche Anordnung, wie für die untere Kerngitterplatte beschrieben, kann auch für die obere Kerngitterplatte verwendet werden, aber natürlich auf den Kopf gestellt.

Insgesamt kann man jetzt für diese Variante als Vorteil angeben, daß die Veränderungen des Abstandes der Brennelemente untereinander während des Betriebes dazu genutzt werden könnte, keine zusätzlichen Regelstäbe zu benötigen.  

Aber trotzdem scheint bei dieser Variante der Nachteil größer zu sein, als der Vorteil. Der Grund ist darin zu sehen, daß die Grundplatte bzw. die unterste Kerngitterplatte oder die Basisplatte eine Abmessung von insgesamt etwa 8 Meter mal 8 Meter haben müßte, was bei der derzeit üblichen Technik nicht in den Druckbehälter passen würde, sodaß man sich zusätzlich Gedanken machen müßte, um die Form und die Abmessung des Reaktor anders zu konzipieren.

Doch derartige Veränderungen bei der Konstruktion eines Reaktors würde den Rahmen dieser Abhandlung sprengen, sodaß ich hier keine zusätzlichen Angaben machen möchte.

Somit kann ich am Schluß zu diesem Vorschlag für das 5. Sicherheits-System, das zur Erhöhung der Sicherheit für Kernkraftwerke dienen könnte, lediglich nochmals darauf hinweisen, daß auch dieser Punkt einzig und allein davon abhängig ist, wie hoch die Kosten für Atomkraftwerke sein dürfen, da es den Geldgebern für den Bau und für den Unterhalt und den Betrieb einzig und allein auf den Gewinn ankommt.

 

         6. Was tun, wenn der  GAU  tatsächlich  kommt ?  

Bisher hatten wir über Sicherheits-Systeme gesprochen, die nur funktionieren können, wenn ......... ?

Ja was soll man dazu sagen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Sicherheits-Systeme funktionieren ? 

Um diese Frage beantworten zu können, wollen wir hier einmal den ganz konkreten Fall annehmen, daß es in einem Kernkraftwerk zu einen derartigen GAU ( Größten anzunehmenden Unfall ) gekommen ist. Das heißt, daß die Gefahr besteht, daß es infolge irgendwelcher Katastrophen – wie Erdbeben, Flugzeugabsturz, Kometen-Einschlag, oder ähnliches – dazu gekommen sein könnte, daß im Kernkraftwerk nichts mehr funktioniert, und daß es deshalb möglicherweise in der Folge zur Kernschmelze kommen könnte.

Das sollen also die Rahmenbedingungen sein. 

Und somit könnte man zu der nächsten Klarstellung kommen, ob bei derartigen Katastrophen es möglich ist, daß die bisher angesprochenen Sicherheits-System einsetzbar sind oder ausreichend sein können ?

Man könnte hier die Frage auch etwas anders stellen, wie etwa in der Art :

       Sind Sie oder wir oder die ”Verantwortlichen für die Sicherheit des

       Kernkraftwerks“ der Meinung, daß die bisher besprochenen

       Sicherheits-Systeme noch funktionieren, wenn eine der oben

       genannten Katastrophen des Kernkraftwerk getroffen hat ?

Oder mit anderen Worten :  Wenn ein extrem starkes Erdbeben oder ein Kometen-Einschlag oder ein Flugzeug-Absturz das Kernkraftwerk teilweise zerstört hat, besteht dann die Wahrscheinlichkeit, daß das Kühl-System oder die Notstrom-Aggregate oder die Batterie-Systeme noch funktionsfähig sind, sodaß es auf keinen Fall zu einer Kernschmelze im Reaktor kommen kann ?

Wahrscheinlich wird jetzt jeder Fachmann und auch jeder Laie der Meinung sein, daß eher die Wahrscheinlichkeit besteht, daß die bisher genannten Sicherheits- Systeme nicht annähernd in der Lage sind, einen Folgeschaden in Form einer Kernschmelze auszuschließen.

Einverstanden ?

Und dann ?

Was könnte man dann tun ?

Was nützen uns jetzt die bisher diskutierten Sicherheits-Systeme, die zweifelsohne ein gewisses Risiko abdecken, aber meiner Meinung nach bei weitem nicht ausreichend sind ?

Früher war das einfach, denn da haben die gut bezahlten Wissenschaftler neue Berechnungen vorgelegt, und schon hat man gemäß den Berechnungen für die nächste Million Jahre wieder Entwarnung gegeben.

Doch genau solche Augenwischerei möchte ich an dieser Stelle vermeiden, und deshalb möchte ich Ihnen hier noch einen weiteren Vorschlag unterbreiten, wie noch ein anderes zusätzliches Sicherheits-System aussehen könnte, wobei ich von dieser Art einer ”letzten Notbremse“ nachher noch eine zweite Variante anfügen möchte.

Schauen wir uns jetzt zunächst einmal ein Sicherheits-System an, das in der Lage sein soll, eine Kernschmelze zu vermeiden, selbst wenn alle elektrischen Systeme und alle andere Notkühlungen ausgefallen sind.

Das heißt, es wäre jetzt die Frage zu klären, wie es sich verwirklichen läßt, daß der Kern des Reaktors immer weiter gekühlt werden kann, zumal ja wegen des Ausfalls der Strom-Systeme auch die Demontage der Brennelemente nicht mehr möglich ist ?

Im Prinzip läßt sich dabei zunächst erst einmal eine einfache Antwort finden, indem sich bekanntlich zur Kühlung der Brennelemente am besten Wasser eignen würde, wie das in einigen Reaktor-Typen auch zur Anwendung kommt.

Aber .......... wie kühlt man den Reaktorkern, wenn die Pumpen nicht mehr funktionieren, die das Wasser dorthin bringen sollen, wo man es braucht, also unmittelbar in den Raum, der die Brennelemente umgibt ?

Im Prinzip ist diese Frage ganz einfach zu beantworten, und die Antwort ist seit Jahrtausenden bekannt : Man braucht doch nur eine Leitung zu legen, womit ausgehend von einem Wasser-Reservoir oder Wasserspeicher oder einer Wasserquelle das Wasser in den Innenraum des Reaktors geleitet wird, wobei lediglich darauf zu achten ist, daß das Gefälle stimmt, sodaß auch ohne Pumpen oder ohne zusätzliche Energie das Wasser immer weiter fließen kann und der Reaktorkern immer weiter gekühlt wird.

Dabei sollte zudem natürlich auch beachtet werden, daß man auch für das langsame Abfließen des Wassers sorgen muß, sodaß auch ständig neues Kühlwasser nachfließen kann, aber darauf braucht man nicht extra eingehen, indem dies durch eine Reihe ganz einfacher Bauelemente realisiert werden kann, und zwar durch gewöhnliche Wasserhähne oder ähnliche Bauelemente, die man auch als Ventile bezeichnen kann.

Doch weil in dem speziellen Fall von Fukushima das Kernkraftwerk zufällig neben einem großen Wasserreservoir liegt, und zwar am Pazifischen Ozean, und weil man es dabei natürlich mit Meerwasser zu tun hat, so sollte man hierbei beachten, daß es sich bei dem Kühlwasser nicht um Salzwasser handeln darf, sodaß also eine Kühlung mit dem Meerwasser nicht in Betracht kommt. Und zudem würde dabei auch noch das Problem bestehen, daß man zwar den Reaktor hätte bei der Planung tiefer liegen können, also unter den Meeresspiegel, aber ein Abfließen des Wassers wäre dann auch nicht mehr möglich gewesen.

Da also, wie gesagt, für die Kühlung des Reaktors kein Meerwasser in Frage kommt, so muß man jetzt als nächstes die Frage stellen, oder sich darüber Gedanken machen, von wo man – im Falle einer Katastrophe – das Wasser her bekommen könnte, ohne daß man dabei Pumpen braucht. Und dabei sollte aber zusätzlich noch berücksichtigt werden, daß das Wasser in ausreichender Menge zur Verfügung stehen muß und somit kommt ein Vorratsbecken nicht in Frage, weil dabei wahrscheinlich maximal etwa 1000 Hekto-Liter zur Verfügung stehen würden.

Eigentlich käme somit für eine Notfall-Kühlung nur ein Fluß in Frage, der ständig das ganze Jahr über ausreichend Wasser führt, und der im Notfall durch ein extra dafür vorgesehenes Leitungs-System ständig neues Kühlwasser für den Reaktorkern liefern könnte,  ohne daß dabei zusätzliche Pumpen notwendig wären.

Natürlich muß dies alles bereits beim Bau des Kraftwerkes eingeplant werden, wobei zudem die Lage und die Höhe des Reaktors berücksichtig werden soll, indem  bei Einsatz der Notkühlung auch ein problemloses Abfließen des Wassers möglich sein muß.        

Doch diese Überlegung oder dieser Vorschlag, daß das Kühlwasser im Notfall aus einem Fluß abgeleitet werden kann, hat einen gewissen Nachteil, und zwar die Tatsache, daß es nicht überall neben Atomkraftwerken einen Fluß gibt.

Natürlich, klar doch.

Denn bisher haben sich die Menschen, also die Planer oder Wissenschaftler fast nie darüber Gedanken gemacht, welcher Standort für ein Atomkraftwerk am günstigsten wäre, oder ob dabei ein Fluß in der Nähe ist.  

Aber genau hierbei sind wir wieder an einer Stelle angelangt, bei dem es sich heutzutage die Menschen und insbesondere auch die Wissenschaftler viel zu einfach machen und auch zu einfach gemacht haben, wie das bei den drei Reaktor-Unfälle innerhalb der letzten Jahrzehnte, also in Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima deutlich geworden ist.

Doch wenn wir uns jetzt einmal im Nachhinein – oder möglicherweise auch für Neuplanungen – ein paar Gedanken machen wollen, was zu tun sei, wenn man  eine Wasserversorgung für eine Notkühlung für ein Kernkraftwerk brauchen würde, dann sollte man sich einmal in Erinnerung rufen, daß dies ja kein neues Problem ist, sondern solche Schwierigkeiten hatten die Menschen auch bereits vor 2000 Jahren zu bewältigen, unter anderem damals auch die Römer, also die Bürger im alten Rom.

Wie also bekannt sein dürfte, so hatten bereits schon vor mehr als 2000 Jahren die Römer dieses Problem, daß sie ständig neues und frisches Wasser haben wollten – oder besser gesagt : haben mußten – indem etwa 1 Million Einwohner ständig frisches Trinkwasser haben wollten.

Und wie haben die alten Römer das damals gelöst, da es auch damals noch keine Pump-Systeme gab ? 

Nun, ganz einfach, und die damals üblichen Lösungen sind ja weltweit bekannt geworden, denn diese Bauwerke, also die sogenannten ”Aquädukte“, also die ”Wasserleitungen der Antike“ gehören zu den bekanntesten Bauwerke, die aus dieser Zeit teilweise bis heute erhalten geblieben sind.

Und wie zudem bekannt ist, so waren diese Wasserleitungen, die damals die Römer gebaut hatten, teilweise bis zu 150 Kilometer lang, ganz einfach weil man das Wasser aus den teilweise weit entfernt gelegen Bergen genutzt hat, wie etwa auch aus den Abruzzen.

Aber wenn das bereits vor 2000 Jahren die Alten Römer geschafft haben, das Wasser über viele Kilometer hinweg und über Täler und Brücken bis nach Rom zu transportieren, wobei das Gefälle bei diesen Leitungen immer über 0,5 % liegen mußte, so sollte dies auch in der Neuzeit möglich sein, oder was meinen Sie dazu ?

Oder vielleicht sollte man fragen : Was meinen unsere Wissenschaftler dazu ?

Nein halt, diese Frage möchte ich erst noch kurz zurück stellen, da ich als letztes noch ein weiteres Sicherheits-System ansprechen möchte, indem es nach der Diskussion über die vorher besprochenen sechs Sicherheits-Systeme noch eine weitere Stufe geben sollte. Und zwar deshalb, weil es ja sein könnte, daß trotz des Aufwandes, den man für die Sicherheit treiben sollte, es trotzdem vorkommen kann, daß alle die bisher eingeplanten Sicherheits-Systeme ausgefallen sind.

Man könnte dies auch als Problem formulieren und die Frage stellen, was man noch tun könnte, wenn es in einem Kernkraftwerk zu einer Kernschmelze gekommen sein sollte und damit für die Umgebung des Kernkraftwerkes im Umkreis von 50 oder 100 Kilometer die Gefahr besteht, daß alles radioaktiv verseucht wird.

Oder mit kurzen Worten :

Was kann man tun, wenn eine Kernschmelze stattgefunden hat ?

 

 

 

       7.  Die Kernschmelze hat stattgefunden, und was dann ?

Natürlich könnte man jetzt der Meinung sein, daß nach einer Kernschmelze der einfachste Weg darin zu sehen ist, daß man die Umgebung des Kernkraftwerks im Umkreis von vielen Kilometer evakuiert, wobei aber heftig umstritten ist, wie groß diese Zone sein muß. Wenn man sich bei solchen Empfehlungen an die Erfahrungen der Katastrophe von Tschernobyl halten möchte, dann würde man aber garantiert einen falschen Weg gehen, da ja bekanntlich die russischen Behörden sehr wenig getan haben, um die Bevölkerung vor den Folgen der radioaktiven Verseuchung zu schützen, sodaß man damals nicht einmal eine Evakuierung der am meisten verstrahlten Zone angeordnet hat.  Ganz im Gegenteil,  denn es wurde im Kernkraftwerk weiter gearbeitet.

Somit könnte man die heutige Situation nach dieser Nuklear-Katastrophe am besten mit folgenden Worten beschreiben :

       ”Tschernobyl ist und bleibt bis in die ferne Zukunft eine Todeszone.“

Deshalb möchte ich keine weitere Spekulation anstellen, welches Gebiet von welcher Größe um eine Kernkraftwerk nach einer erfolgten Kernschmelze und einer dadurch verursachten radioaktiven Verseuchung gesperrt bleiben sollte, sodaß die Menschen vor den Folgen von Strahlungsschäden bewahrt bleiben, denn wie uns das die Geschichte bereits oft gelehrt hat ( und so auch nach Tschernobyl ), so ist es den oberen Führungskräften in Politik und Wirtschaft meistens völlig gleichgültig, wie den Menschen nach Katastrophen am besten geholfen werden kann. Denn die sind ja immer weit weg vom Geschehen.

Hinzu kommt, daß man bei einer derartigen Betrachtung und Beurteilungen über die Größe der Schäden auch berücksichtigen muß, daß nicht nur nahe gelegene Gebiete betroffen sein können, sondern wie man aus der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl gelernt hat, so waren wenige Tage nach dem Unglück auch weiter entfernte Gebiete, wie beispielsweise Österreich ( und teilweise auch Bayern ) von der erhöhten Strahlenbelastung betroffen gewesen.

Also machen wir uns jetzt einmal darüber Gedanken, ob es vielleicht möglich sein könnte, daß man – nach einer erfolgten Kernschmelze im Reaktorkern – die Folgen einer radioaktiven Verseuchung der Umwelt so gering wie möglich halten kann.

Oder mit anderen Worten, etwas flapsig ausgedrückt :

         Wie schafft man die Überreste einer Kernschmelze aus der Welt ?

Zweifelsohne dürfte auch hier gelten – wie das jeder Gauner weiß und diese Regel kennt – daß ”die Spuren beseitigt werden sollen.“

Aber wie kann man das bewerkstelligen, wenn eine Kernschmelze stattgefunden hat ?

Ganz einfach : Indem man die Spuren im Untergrund verschwinden läßt !

Natürlich ist das nicht so ohne weiteres möglich, und zwar deshalb, weil man dazu bereits im Voraus gewisse Vorbereitungen treffen muß.

Und genau diese ”Vorbereitungen“ sind es, die ich hierbei als ”Sicherheits- System  Nr. 7“ bezeichnen möchte.          

Das bedeutet, daß man bereits bei der Planung vorsehen muß, daß vor Beginn des Baus eines Kernreaktors direkt unter dem Reaktor ein Loch im Boden angebracht werden muß, sodaß bei einer Kernschmelze das geschmolzene radioaktive Material in dieses Loch abgesenkt werden kann.

Also ”im Untergrund verschwinden“ kann !

Doch die Frage wäre aber zunächst, welche Tiefe dieses Loch haben sollte ?

Natürlich hat eine derartige Maßnahme wenig Sinn, wenn das Loch nicht tief genug ist, sodaß in diesem Fall die Gefahr besteht, daß die Strahlung auch später noch an der Oberfläche meßbar und somit schädlich sein könnte, oder daß durch das Grundwasser eine radioaktive Verseuchung des Trinkwassers oder der umgebenden Gewässer stattfinden kann.

Nein, diese Gefahr darf nicht in Kauf genommen werden.

Also wie gesagt, welche Tiefe sollte so ein Loch haben ?

Um hier zunächst erst einmal zwei verschiedene Versionen in Betracht zu ziehen, so möchte ich hier zwei Möglichkeiten diskutieren.

Vielleicht wäre ein Loch von 100 Meter Tiefe ausreichend ?

Oder vielleicht wäre es besser, wenn es 800 oder 1000 Meter sind ?

Da ich hierbei nur Mutmaßungen anstellen kann, welcher Weg besser wäre, so möchte ich lieber den zweiten Weg wählen. Das heißt, ich möchte

        den Vorschlag machen, daß man in Zukunft

        unter jedem Kernreaktor solche Löcher anbringen sollte,

        die eine Tiefe von etwa 1000 Meter haben sollten.   

                   Dabei gilt, daß im Normalfall, wenn keine Störungen

                   beim Betrieb  des Reaktors auftreten,

                   diese Löcher abgedeckt sein sollen.

Wenn man zudem auch noch über den Durchmesser sprechen will, den ein derartiges Loch haben sollte, dann könnte man sich im Zusammenhang damit vielleicht auch ein paar Gedanken machen, wie man ein derartiges Loch herstellen kann.

Im Prinzip ist zwar allgemein bekannt, daß man heutzutage – beispielsweise bei einem Bergwerks-Unglück – ohne weiteres ein Loch für eine Rettungsbombe von etwa 60 Zentimeter Durchmesser innerhalb kurzer Zeit bis in große Tiefe bohren kann, aber leider ist mir unklar, ob man mehrere derartige Löcher unmittelbar nebeneinander bohren kann, ohne daß die Bohrungen auseinander laufen, sodaß sich daraus ein größeres Loch von etwa drei oder vier oder fünf Meter Durchmesser ergeben würde.

Oder vielleicht wäre es sogar leichter, zuerst ein kleineres Loch von etwa 60 Zentimeter Durchmesser zu bohren und dieses dann mit einem größeren Bohrgerät von etwa vier oder fünf Meter aufzubohren ?

Da ich aber eigentlich von dieser Materie keine Ahnung habe, so wäre es besser,  wenn sich über solche Frage die  Bergwerks-Ingenieure Gedanken machen sollten, wobei es sich aber ganz offensichtlich um ein Problem handelt, daß ohne weiteres lösbar ist, weil bei solchen Tiefenbohrungen bereits eine Menge Erfahrungen vorliegen.

Oder man könnte sagen : Alles dies ist nur eine Frage der Kosten und eine Frage, wieviel Geld man für die Sicherheit der Menschen ausgeben will.

Allenfalls könnte ich hier auch noch darauf hinweisen, daß natürlich nach Fertigstellung eines derartigen Loches es notwendig ist, daß man in dem Loch Meßstellen anbringen muß, wodurch immer kontrolliert werden kann, daß diese Bohrung über die gesamte Laufzeit des Kernreaktors offen bleibt, ohne daß es dabei Verengungen oder Beschädigungen gibt. 

Und wie bereits oben aufgezeigt, so soll also dann – nach der Fertigstellung einer derartigen Bohrung – das Kernkraftwerk und der Kernreaktor auf diesem Gebiet gebaut werden, sodaß sicher gestellt werden kann, daß im Fall einer Kernschmelze die Brennelemente, in dem die Kernschmelze stattgefunden hat, ganz schnell in diesem Loch versenkt werden können.

Die letzte Aktion, die im Falle einer solchen Schutzmaßnahme – um das Risiko für die Menschen und die Strahlenbelastung für die Umgebung des Kernkraftwerkes möglichst gering zu halten – zur Anwendung kommen soll, das sind die Arbeiten, mit denen erreicht werden soll, daß das Loch mit dem radioaktiven Material wieder geschlossen wird.

Hierbei bietet sich wahrscheinlich als beste Lösung an, daß man anschließend, wenn die Brennelement in das Loch versenkt worden sind, als erstes etwa 100 oder 200 Tonnen flüssigen Beton in das Loch fallen läßt. Und dann könnte nach ein paar Tagen, wenn der Beton ausgehärtet ist, das Loch weiter aufgefüllt werden, wobei es sich am besten um das gleiche oder aber um ähnliches Gestein handeln sollte, das aus diesem Loch ausgehoben wurde.

Meiner Meinung nach wäre das die beste Möglichkeit, um die negativen Folgen einer Kernschmelze so gering wie möglich zu halten.

Das heißt, daß dies schließlich und endlich die letzte Stufe wäre, die ich als eines der wichtigsten ”Sicherheits-Systeme“ bezeichnen möchte, das für alle Atomkraftwerke zur Pflicht werden müßte, was aber meiner Meinung nach für die sechs anderen, bereits vorn besprochenen Sicherheits-Systeme nicht generell gelten müßte.

Abschließend möchte ich noch hinzu fügen, daß ich natürlich folgendes weiß : ”Sicherheit kostet Geld“.

 Doch vielleicht wäre dieses Geld für eine bessere Bewältigung der Zukunft, sehr gut angelegt, denn es geht hier bei diesem ”Problem Kernkraft“ ja nicht nur um Gewinne machen oder um Geld verdienen, sondern eigentlich geht es um etwas ganz anderes, und zwar um ”die Zukunft der Menschheit“.

 

SIEHE

UNTEN

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Schlußbetrachtung zum Thema :

”SICHERHEITS-SYSTEME   BEI   KERNREAKTOREN

 

Möglicherweise könnte es sein, daß der Inhalt dieser gesamten Stellungnahme zu der heutzutage in der Welt zur Anwendung kommenden Technik falsch verstanden werden kann.

Klar doch, denn die meisten Menschen verstehen sowieso immer nur Bahnhof oder sie interpretieren mit Absicht die Realität ganz anders, als sie in Wirklichkeit ist und ganz besonders häufig kommt das in unserer ”Kapitalistischen Demokratie“ bei unseren Politikern und bei den Interessenvertreter des Kapitalismus vor, und auch bei den Wissenschaftlern, wenn sie unsere technische Entwicklung und deren Gefahren beurteilen sollen und eine Einschätzung für die Zukunft abgeben sollen oder abgeben.

Um einer derartigen ”veränderten Interpretation“ vorzubeugen, so möchte ich jetzt zum Schluß nochmals ausdrücklich meine Meinung zu diesem Thema ”Kernkraftwerke“ und zu einer weiteren heutzutage üblichen Technik geben, die – im Vergleich zur Kerntechnik – im allgemeinen als ”harmlos“ eingestuft wird, damit meine ich diejenige Technik, die ich bereits vorn als Vergleich verwendet habe, und zwar die Produktion von Kraftfahrzeugen.

Wenn man jetzt als erstes die oben gemachten Angaben über die Autos als positive Stellungnahme in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Menschheit heran ziehen möchte, so könnte dabei der Eindruck entstehen, daß diese Technik so zu bewerten ist, daß dabei die Sicherheit für die Menschen im Vordergrund steht.

Wie gesagt : so könnte ..........

Aber im Gegensatz dazu könnte – bei einer Bewertung über die zukünftige Entwicklung der Menschheit in Bezug auf die zur Zeit zur Anwendung kommende Technik – bei den Atomkraftwerken der Eindruck entstehen, daß bei dieser Art der Energie-Gewinnung die Menschheit kurz vor dem Abgrund steht.

Zumindest behaupten das unsere Politiker und manche Wissenschaftler und zudem noch ........ manche Interessenvertreter des Kapitalismus.

Und dieser Eindruck könnte insbesondere deshalb entstehen, weil es innerhalb der letzten 34 Jahren drei Nuklear-Katastrophen gegeben hat ( Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima ), wodurch eine größere Anzahl von Menschen zu Tode gekommen sind und zudem eine größere Anzahl von Menschen verschiedene lebensbedrohende Krankheiten hinnehmen mußten.

Natürlich könnte man jetzt als erstes einen Vergleich aufstellen, bei welcher Technologie und bei welche bisher zur Anwendung gekommenen Technik mehr Menschen zu Tode gekommen sind, aber dieser Vergleich ist ungerecht, weil jedes Jahr auf der Welt mehr Menschen durch Auto-Unfälle sterben, als alle Opfer der Kerntechnik insgesamt seit Beginn der Anwendung dieser Technik.

Das heißt, daß dieser Vergleich keine Aussagekraft hat, ganz einfach weil dies eine Gegenwartsbetrachtung ist, und die Zukunft könnte ganz anders aussehen. Insbesondere dann, wenn man die Zukunft immer mit der ”Relativ-Intelligenz“ der Wissenschaftler betrachtet, wie vorn im in der ersten Abhandlung A besprochen ( bezogen auf die Internet-Seite ”www. ram-sterk. net“ )

Also gut, schauen wir uns die Zukunft an.

Doch halt, das läßt sich natürlich auch nicht so ohne weiteres bewerkstelligen, wenn man nicht zumindest einige wenige Zahlen aus der Vergangenheit für einen Vergleich zu Rate zieht.

Betrachten wir uns zuerst die Entwicklung des Automobils und deren Auswirkungen.

Die Produktion von Autos in größeren Stückzahlen gibt es etwa seit 100 Jahren, wobei aber eigentlich nicht die Produktion von Autos irgendwelche negative Auswirkungen hatte ( wie oben gesagt, die Unfälle wollen wir außer Betracht lassen ), sondern es war viel mehr von Bedeutung, daß für diesen ”sogenannten technischen Fortschritt“ zudem auch noch ein ständig ansteigende Bedarf von Öl notwendig war. Und durch diesen Anstieg des Energie-Bedarfs für die Kraftfahrzeuge kam es im Laufe der letzten Jahre immer mehr zu dem, was wir als ”Umweltverschmutzung“ und als ”Klima-Katastrophe infolge des Anstiegs des CO2 –Gehalts in der Luft“ bezeichnen.

Natürlich könnte man hier zusätzlich noch anmerken, daß auch die Kohle- Kraftwerke und die Gas-Kraftwerke zu dieser Klima-Katastrophe beigetragen haben, aber im Vergleich zu dem Bedarf von Öl für die Nutzung der Autos kann man diesen Anteil unberücksichtigt lassen, zumal man versuchen wollte, diesen Anteil für die Stromerzeugung durch die Kernkraft zu ersetzen.

Also kann man sagen, daß die Klima-Katastrophe und die Erderwärmung mitsamt den daraus entstandenen Folgen zum größten Teil durch die Nutzung der Autos zustande gekommen ist.

Natürlich wird jetzt ein Schrei des Protests durch die Reihen der Interessenvertreter des Kapitalismus gehen, da doch bisher die meisten Gewinne durch diesen Wirtschaftszweig erzeugt werden konnten.

Nein, das würde niemand zugeben, da sind sich alle Deutschen einig, wobei doch bekanntlich das Automobil des Deutschen liebstes Kind ist.

Und es würde auch deshalb niemand zugeben, weil ja in diesem Fall – also bei einer Verursachung der Umweltverschmutzung durch Autos – alle Autofahrer in Deutschland nicht nur als Opfer einzustufen sind, sondern ...... als Täter !

Au wei-a ?

Und weil zudem gilt, daß nicht sein kann, was nicht sein darf.

Natürlich hört man das nicht gern, daß die Klima-Katastrophe und die Erderwärmung zum größten Teil durch die Nutzung des Autos entstanden sind,  und ganz besonders die Interessenvertreter der Industrie und der Automobil- Branche mitsamt den Politikern – die immer nur die Wirtschaft unterstützen – wollen das nicht wahrhaben, und somit sagt niemand die Wahrheit über diese Entwicklung.

Doch innerhalb der letzten Jahre sind die Folgen dieser Entwicklung immer mehr spürbar geworden, und in Großstädten hat man inzwischen versucht, die Umweltverschmutzung und den Anstieg des Feinstaub-Gehalts in der Luft, mitsamt dem Anstieg des CO2-Gehalts zu vermindern, indem man Plaketten eingeführt hat, um dadurch die Verkehrsdichte zu reduzieren. Aber durch diese Maßnahmen werden die Bürger nur abgezockt, denn die Autofahrer benutzen trotzdem weiterhin ihr eigenes Fahrzeug, aber sie zahlen dafür zusätzliches Geld an den Staat.

Inzwischen ist diese Entwicklung der ständig stärker werdenden Umweltverschmutzung in den Innenstädten und des dadurch ausgelöste Smog- Alarms immer bedrohlicher geworden, sodaß man feststellen mußte, daß die Lungen-Erkrankungen innerhalb der letzten 10 Jahre in manchen Ballungsgebieten um mehr als 10 % angestiegen ist, und in manchen Großstädten sogar um 50 %, wie beispielsweise auch in Peking, gemäß den Berichten in den Nachrichten.

Im Prinzip könnte man hier noch viele andere Beispiele benennen, wie sich diese Entwicklung bisher ausgewirkt hat, daß innerhalb der letzten 100 Jahren immer mehr Autos produziert worden sind und wie dies in naher und ferner Zukunft weiter gehen könnte.

Doch das Erstaunlichste an dieser Entwicklung ist folgendes : Weshalb gibt es keine konkreten Angaben oder Berechnungen oder Warnhinweise zu dieser Entwicklung ?

Oder mit anderen Worten : Weshalb traut sich niemand die Wahrheit zu sagen ?

Vielleicht weil die Automobil-Industrie eine ”Heilige Kuh“ ist ?

Oder weil alle Menschen auf der Welt das Ziel haben, ein Auto zu besitzen ?

Na klar doch, und weil man dies als Tatsache bezeichnen kann, so hat bisher sich niemand getraut, über diese ”Heilige Kuh“ und über die dabei möglicherweise auf uns zukommenden Gefahren ganz konkrete Angaben zu machen.

Und außerdem gilt ja auch .........siehe oben : Wer sind eigentlich die Täter ?

Doch offensichtlich alle, die ein Auto fahren !

Und deshalb redet auch niemand darüber, wie gefährlich diese Technik in Wirklichkeit ist. Aber weil der Mensch heutzutage immer mehr dazu erzogen worden ist – insbesondere auch von den Politikern – ein Realitäts-Verweigerer zu sein, so wollen die meisten Menschen auch nicht wahrhaben, wie gefährlich diese Technik für uns Menschen ist, wobei ich aber hier hauptsächlich die Gefahr meine, die insgesamt, also von der Masse aller Autos ausgeht – das sind auf der Erde mehr als 50 Millionen – die insgesamt auf der ganzen Welt ihr Gift in die Luft abgeben, Stunde für Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr. Und es werden jeden Tag immer mehr !

Die Folgen – oder genauer gesagt : die Auswirkungen dieser Entwicklung  müssen die Menschen jeden Tag einatmen.

Um diese Gefahr etwas besser zu verdeutlichen, so könnte man hier einen theoretischen Vergleich schildern, damit besser verständlich wird, was die meisten Menschen die meiste Zeit ignorieren, indem sie ganz einfach – und das immer öfter – die Nase zu halten, wenn es “zu sehr stinkt“.

Das heißt, ich könnte jetzt hier als drastisches Beispiel schildern, was passiert, wenn man nach einer sehr langen Fahrt sein Auto in die Garage fährt, und einen Augenblick nachdenkt, während man darauf wartet, daß sich das Garagentor automatisch schließt. Da man aber nach der langen Fahrt übermüdet ist, so schläft man plötzlich ein, wobei man auch vergessen hat, den Motor abzustellen.

Wahrscheinlich brauche ich hier nicht schildern, was dann passiert, denn so ein laufendes Auto ist so gefährlich, daß der Tod in so einem Fall nach kurzer Zeit unausweichlich ist.

Und wer ist dabei der Täter ? Das Auto oder der Mensch ? 

Als Vergleich könnte man jetzt auch noch die andere Version bzw. die andere Technik besprechen, um zu klären was passiert, wenn sich jemand für einen gewissen Zeitraum einer Strahlenbelastung aussetzt, aber auf diese Einzelheiten möchte ich nicht eingehen, was normalerweise eine Strahlenbelastung für die Menschen bedeutet, oder möglicherweise könnte man auch noch darauf hinweisen, daß man mit radioaktiven Bestrahlung teilweise sogar manche Krankheiten, wie etwa Krebs heilen kann,  also die Krankheiten, die durch den Smog oder durch die CO2 –Belastung – also durch die vielen Autos – erzeugt werden kann. Doch weil es bei der radioaktiven Bestrahlung sehr auf die Dosierung ankommt, so wie das insgesamt für die Nutzung der Kern-Energie zutrifft, so möchte ich darauf nicht näher eingehen.

Denn wie gesagt, auch die Radioaktivität kann sehr schädlich sein und tödlich wirken, selbst wenn teilweise die Todesfolge mit einer gewissen Verzögerung eintreten kann.

Und somit könnte ich abschließend nach den Hinweisen auf die Gefahren einer Strahlenbelastung auch noch auf diese Technik zu sprechen kommen, die ich hier in dieser Abhandlung bewertet habe, also auf die Kerntechnik bei den Atomkraft- Werken ( durch die diese Strahlenbelastung leider auch zustande kommt ), die weltweit – wenn man hier ebenfalls eine Summe als Vergleich ansehen will – in etwa in 400 bis 500 Kernkraftwerken ( je nach Jahrzehnt ) angewandt wird.

Da ich aber über diese Technologie und insbesondere über die Sicherheit bei Atomkraftwerken bereits genügend Einzelheiten aufgezeigt habe, so kann ich jetzt einmal von der Annahme ausgehen, daß Sie sich durch die oben berichteten Einzelheiten selber einen Überblick verschaffen konnten.

Und somit kann ich jetzt abschließend auch noch meine eigene Bewertung  hinten anstellen und folgende Beurteilung abgeben :

 Die Kerntechnik ist eine gefährliche Technik !

Oder um dies noch deutlicher mit den Worten des Volksmundes zu sagen : 

 Die Kerntechnik ist eine ”Scheiß-Technik“ !

Ganz klar und eindeutig.

Aber wenn man bei dieser Bewertung ein ganz klein wenig die Einzelheiten betrachten will, dann muß man auch noch folgende Ergänzung machen, und zwar ganz besonders deshalb, weil man die Gründe betrachten muß, weshalb es ”weltweit“ zu dieser Einschätzung gekommen ist, nachdem man drei große ”Reaktor-Katastrophen“ erlebt hat :

Die bisher zur Anwendung gekommenen ”Sicherheits-Systeme“

haben alle versagt !

Oder man könnte auch sagen :

           Die bisher bei der Reaktor-Technik zur Anwendung gekommene

           ”Sicherheits-Technik“ hat versagt, weil sie teilweise

           überhaupt nicht vorhanden war !

Und warum ?

Weil man sparen wollte !

Weil immer nur die Kosten im Vordergrund standen !

Und weil die Nutznießer des Kapitalismus nicht bereit waren, für die Sicherheit von Kernkraftwerken mehr Geld auszugeben, weil dadurch die Baukosten zu hoch geworden wären.

Aber ..........

Soll das der Grund sein, um in Zukunft auf die Kerntechnik zu verzichten ?

Oder wie soll es in Deutschland weitergehen, wenn man in einigen Jahren alle Atomkraftwerke abgeschaltet hat ?

Dabei sollte aber beachtet werden, daß im Prinzip zwei Probleme auf die Menschheit zu kommen, und zwar wird :

     ....... als erstes durch die sich ständig erhöhende Produktion von Autos

                  – und weil Elektro-Autos noch wenig effektiv sind

                     und weil zudem in Zukunft die Energie fehlt –

             der Bedarf an Öl immer größer

             und somit wird zudem auch die Umweltverschmutzung

             und der CO2-Anstieg immer stärker.

     ....... als zweites geht der Vorrat an Erdöl in absehbarer Zeit zu Ende,

             wobei aber vorher eine riesige Kostensteigerung für die Energie

             auf die Menschheit zukommt, was zu einer

            Verarmung der Massen führen kann.

Diese beiden Probleme können durch das Abschalten der Atomkraftwerke in Deutschland nur verstärkt werden.

Sind Sie der Meinung, daß dies der richtige Weg ist ?

Oder könnte es sein, daß dies eine unfreiwillige Entscheidung war ?

Sind Sie der Meinung, daß die Regierung hierbei die richtigen Entscheidungen fällt, die sich ”zum Wohl des Volkes“ auswirken ?

Wenn  Sie diese Meinung vertreten und denken, daß man diese Frage mit ”Ja“ beantworten kann, dann kann ich Ihnen nur den einen Rat geben : 

        ”Lesen Sie einmal auf meiner Internet-Seite das Kapitel mit dem

                                 ”Demokratietest“

die aufrufbar ist im Internet mit der Adresse ”www. demokratie-test. de“

( oder auch direkt von hier aus am Ende des Textes auf dieser Seite )

 

Danach wird es für Sie bestimmt einfacher sein, die Frage zu beantworten, in wie weit oder wie oft es bisher die Politiker geschafft haben, Entscheidungen zu fällen, die zum ”Wohl des Volkes“ gefällt worden sind, und damit meine ich ”zum Nutzen von etwa 90 % der Bürger in Deutschland“.

Aber unabhängig davon, wie Ihre Antwort auf die Frage ausfällt, ob die Politiker bisher die richtige Entscheidung getroffen haben, oder in Zukunft die richtige Entscheidung fällen werden, so möchte ich Ihnen hier meine Meinung zur Kenntnis geben, wobei ich mich nur von der Logik leiten lassen will, und alle Skepsis gegenüber der Kerntechnik außer Acht lassen will :

 

           In naher Zukunft werden sich die weltweiten Energie-Probleme

           o h n e   d e n   E i n s a t z    d e r    K e r n t e c h n i k

           n i c h t    l ö s e n    l a s s e n   !

 

Doch jetzt ganz am Schluß möchte ich zu dieser Stellungnahme noch eine zusätzliche Anmerkung machen.

Bei diesem Hinweis  auf diese notwendige ”Notlösung“ in Form der Kerntechnik möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, daß hier bei dem Begriff der Kerntechnik nicht nur die sogenannte ”Kernspaltung“ gemeint sein soll, die heutzutage in den Kernreaktoren zur Anwendung kommt.

Sondern meiner Meinung nach könnte eine andere Technik für die Zukunft viel mehr von Interesse sein, und dabei meine ich die ”Kernverschmelzung“, die auch bezeichnet wird als

                                    ”KE R N F U S I O N“

 

Allerdings möchte ich hier nur diese allgemeine Aussage machen und damit der Hoffnung Ausdruck verleihen, daß dieser Technik endlich wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, und man endlich bereit ist, hierbei ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen, damit die Forschung auf diesem Gebiet wieder intensiv betrieben werden kann.

Meiner Meinung nach könnten mit dieser Technik eine Menge Energie-Probleme auf der Welt gelöst werden, wobei ich hier nicht auf die mysteriösen und geheim gehaltenen Details eingehen will, die bisher im Dunklen geblieben sind, und somit möchte ich auch nicht die Frage stellen, warum die Forschung auf diesem Gebiet zurück geschraubt, abgelehnt und sozusagen ”verteufelt“ worden ist, während man andere Forschungen – um den Wissenschaftlern eine andere Spielwiese anzubieten – mit Milliarden finanziert hat, wie etwa das Kernforschungszentrum CERN in Genf in der Schweiz.

Ja, so kann man durch die Bestimmung, wohin das Geld geht, auch die Richtung bestimmen, wohin sich die Wissenschaft entwickeln soll.

Und somit kann der Kapitalismus, also das Geld bestimmen, daß sich die Menschheit schneller zu Grunde richten wird, als sich das die heute lebende Generation vorstellen kann.

Denn auch hierbei gilt, wie das auf meiner unten angegeben Internet-Seite steht

 

GELD   REGIERT   DIE   WELT !

 

Und das alles mit Ihrer Einwilligung, also mit der Einwilligung aller Deutschen, denn schließlich haben die sich ja mit der Mehrheit einer ”Freiwilligen Ausbeutung“ durch einen ”Pseudo-demokratischen Kapitalismus“ unter geordnet, wie ich das auf der Internet-Seite ”www. harrys-wahrheit-ueber. de“ aufgezeigt habe.  ( Aufrufbar am Ende dieser Gesamt-Seite )

 

 

 

Nachwort :

 

Falls es Sie interessieren sollte, warum ich bei dem Bericht über die Fehler in der Relativitätstheorie und im Zusammenhang mit der Frage ”Die Intelligenz der Menschheit – Nimmt sie zu oder ab ?“  ausgerechnet dieses Thema mit der Reaktor-Katastrophe in Fukushima ausgewählt habe, so läßt es sich nicht vermeiden, daß ich Sie mit einigen Angaben über einen Teil meines Lebens langweilen muß, weil dieser Ablauf auf meine Stellungnahme zu dem Reaktor- Unglück einen gewissen Einfluß hatte.

 

( Anmerkung : Dieser Text wurde teilweise aus meinem Lebenslauf übernommen, also aus meiner ”VITA“, die auf meiner Internetseite mit dem Titel ” harrykretzschmar. de“ steht

Diese Internetseite ist aufrufbar am Ende dieses Gesamt-Textes. )

 

Da ich bereits als Kind den Wunsch hatte, später einmal Ingenieur zu werden, so habe ich diesen Berufsweg auch eingeschlagen und hatte somit mein Leben lang mit Technik und – sozusagen als Handwerkszeug für diesen Beruf – auch mit der Wissenschaft zu tun, wobei es sich im Prinzip immer um höherwertige Technologie gehandelt hat, indem unter anderem auch die Produktion von Geräten und Teilen inbegriffen waren, die in der Raumfahrt und bei Satelliten oder bei Flugzeugen zur Anwendung gekommen sind.

Aber ......... diese Berufslaufbahn hatte ich nicht von Anfang an ausgewählt, sondern während meines Studiums mit dem Oberbegriff ”Feinwerktechnik“ hatte ich mich zuerst einmal mit den Gedanken beschäftigt, vielleicht einmal als Ingenieur in der der sogenannten Atom-Industrie bzw. in der Kern-Technologie tätig zu sein. Und somit hatte ich mich ganz besonders für den Fachbereich ”Kern-Technik“ interessiert und dabei meine ersten Erfahrungen an einem sogenannten SUR-100 Kernreaktor, also einem Unterrichts-Reaktor gemacht, wobei als Kernbrennstoff Uran-235 verwendet wird, das aber nur auf 20 % angereichert war.

Deshalb hatte ich mich entschlossen, meine Ingenieur-Arbeit auf diesem Gebiet der Kerntechnik auszuwählen, und bekam die Aufgabe ein funktionsfähiges Demonstrations-Gerät zu bauen ( mit viel Plexiglas ), mit der die Anwendung von Alpha-Strahlen gezeigt werden konnte, wobei damals bei meinen Geräten hauptsächlich die Isotope Radium Ra 226 und zudem noch Americium  Am 241  als Energiequelle dienten..

Natürlich hat mir das viel Spaß gemacht, und anschließend nach dieser Ausbildung bekam ich dann auch noch die offizielle Bescheinigung, daß ich befähigt sei : 

        ”zur Tätigkeit als Verantwortlicher für den Strahlenschutz im Sinne 

          von Par. 20 der Ersten Strahlenschutzverordnung vom 24.6.1960

          i. d. F. der Bekanntmachung vom 15. 10. 1965 ( BGBl. I S. 1653 )

          gemäß Par. 3 Abs. 2 Ziff. 2 .“   

Eigentlich wäre damit meinen früheren Berufswünschen nichts mehr im Wege gestanden, doch auf Grund meiner ersten Erfahrungen mit der Kerntechnik, insbesondere mit der Reaktor-Technik und der Atom-Industrie hatte sich meine ursprüngliche Begeisterung ins Gegenteil verkehrt. Weiterhin kam dann noch hinzu, daß man damals Ende der 60er Jahre die Möglichkeit hatte, mit einem Ingenieur-Studium unter verschiedenen Angeboten von Firmen aus unterschiedlichen Fachrichtungen sich die besten Angebote auszusuchen – also auch aus der Fachrichtung ”Kerntechnik“. Und so konnte man damals auch bei verschiedenen Unternehmen vorstellig werden, weil zu dieser Zeit die Anreise selbstverständlich von den Firmen bezahlt worden war, sodaß es möglich war (wenn man es geschickt geplant hatte ) daß man sich eine kleine Rundreise durch Deutschland zusammen stellen konnte.

Diese Gelegenheit – verschiedene Firmen und verschiedene Technologie-Richtungen kennen zu lernen – hatte ich damals natürlich wahrgenommen und somit habe ich dann zudem einige zusätzliche Einblicke nehmen können, welche Aufgaben ein Ingenieur hatte, wenn er im Bereich Kerntechnik oder später einmal in einen Kernkraftwerk arbeiten würde.

Dabei muß ich allerdings anmerken, daß dies eigentlich nur ein Schlußpunkt zu meinem bereits vorher gefaßten Entschluß war, auf keinen Fall in einem Kernkraftwerk zu arbeiten, denn währen der letzten Monate meines Studiums hatte ich auch noch andere Gelegenheiten, um mich über den Aufgabenbereich eines Ingenieurs zu informieren, der in einem Kernkraftwerk tätig ist.

Um es hier einmal etwas abzukürzen, so könnte ich die Erklärung durch einen  Vergleich etwas veranschaulichen, der möglicherweise sehr überzeichnet sein mag, und den man somit als Satire bezeichnen könnte, aber deshalb möchte ich auf einen direkten Vergleich mit einem Führer einer Straßenbahn verzichten, weil doch die Verantwortung in einem Kernkraftwerk sehr viel größer ist.

Das heißt, daß auf Grund meiner Informationen bei mir immer wieder der Eindruck entstanden war, daß die vor Ort in einem Kernkraftwerk tätigen Ingenieure mehr oder weniger damit beschäftigt sind, die Geräte zu beobachten und somit zu überwachen, ob das gesamte System immer einwandfrei funktioniert. Natürlich mußte dabei auch ab und zu ein Schalter umgelegt werden oder ein Knopf gedrückt werden oder – etwas überzeichnet – ”eine Kurbel gedreht werden“.

Wie gesagt, trotz allem konnte man die Arbeit in einem Kernkraftwerk als eine verantwortungsvolle Tätigkeit bezeichnen, und deshalb passiert ”fast nie“ etwas in einem Atomkraftwerk, oder wie soll man dies beurteilen ?

Aber im Gegensatz zu der Tätigkeit in einem Kernkraftwerk hatte ich mir die Aufgabe eines Ingenieures und der Umgang mit Technik ganz anders vorgestellt.

Und deshalb bin ich dann sehr schnell von der Idee abgekommen, in dem Bereich der Kerntechnik oder in einem Atomkraftwerk tätig zu werden.

Für mich war sodann die Technologie für die Luft- und Raumfahrt viel interessanter.

Und somit waren meine Erfahrungen mit der Kerntechnik nur von begrenzter Dauer, wobei es aber nicht ausbleiben konnte, daß ich mich nicht auch weiterhin mit dieser Wissenschaft der Kerntechnik und mit der Wissenschaft der Atome  beschäftigen wollte, wodurch dann auch das Buch ”Die Ganzheits-Theorie“ entstanden ist. ( Siehe dazu Teil C auf der Internet-Seite ”www.ram-sterk.net“ ).

Somit möchte ich am Schluß zu dem Text in TEIL B folgende Feststellung machen :

     Ich bin kein Fachmann für Kernkraft-Werke ! ! ! 

     Sondern ich möchte mich als einen ”interessierten Laien“ bezeichnen. 

     Aber trotzdem soll das für mich kein Grund sein,

     um nicht trotzdem zu diesem Thema ”Kernkraft-Werke“

     eine Stellungnahme abzugeben.

     Aber in diesem Fall nur als Laie,

     oder genauer gesagt als ”logisch denkender Mensch“.

 

 

Harry Kretzschmar

 

 

 

 

 Hinweis :

Hier sind nochmals die Internet-Seiten aufgelistet, die im Text genannt wurden, und die man von hier aus anklicken kann :

                                www.harrykretzschmar.de

 

 –  Der Nachweis der Fehler  in der Ableitung der Relativitätstheorie  von

     Albert Einstein ( was von jedem Volksschüler verstanden werden kann

                      steht auf   einsteins-grosse-fehler.de

 

 – Die Seiten ”Kapitalismus-Bilanz“ und ”Demokratie-Test“ können

    mit der Vorschalt-Seite ”Demokratie - Test“  erreicht werden,

   also auf        

                                  www.demokratietest.de  )